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Almuth Schult hinterfragt Begriff «Männerfußball»

Hinterfragt den Begriff «Männerfußball»: Nationaltorhüterin Almuth Schult. Foto: Sebastian Gollnow/dpa

Hinterfragt den Begriff «Männerfußball»: Nationaltorhüterin Almuth Schult. Foto: Sebastian Gollnow/dpa

Berlin (dpa) - Nationaltorhüterin Almuth Schult hat zu einem sensibleren Umgang mit Begriffen wie «Männerfußball» aufgerufen.

«Es ist schade, dass manchmal dieses "Wir sind doch hier nicht beim Mädchenfußball" ein Lästerwort ist. Aber wenn man sich dann den Männerfußball anschaut, dann sieht der eher nach Mädchenfußball aus als der Frauenfußball. Bei uns liegen nicht so viele auf dem Boden rum und versuchen zu schauspielern», sagte die 28-Jährige vom deutschen Double-Sieger VfL Wolfsburg in einem Eurosport-Interview.

Sie würde sich freuen, «wenn es in den Begrifflichkeiten auch eine Veränderung gibt», sagte Schult und führte als weiteres Beispiel den allgemeinen Sprachgebrauch an. «Normalerweise wird, wenn man vom Fußball spricht, immer der Männerfußball erwähnt», sagte sie. Es sei zwar erfreulich, dass es damit «im Hintergrund» auch einen Frauenfußball gebe. «Aber grundsätzlich ist es einfach der Fußball, der von Männern und Frauen ausgeübt wird», sagte Schult.

Schult-Profil beim DFB

Video des Schult-Interviews bei Eurosport

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