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DFB-Frauen mit perfekter Ausbeute in der EM-Quali

Deutschlands Däbritz (l) und Bühl jubeln nach einem Treffer. Wie im Hinspiel schlagen die DFB-Damen die Ukraine mit 8:0. Foto: Bernd Thissen/dpa

Deutschlands Däbritz (l) und Bühl jubeln nach einem Treffer. Wie im Hinspiel schlagen die DFB-Damen die Ukraine mit 8:0. Foto: Bernd Thissen/dpa

Aachen (dpa) - Die deutsche Frauenfußball-Nationalmannschaft hat die Befürchtungen von Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg mit begeistertem Tempofußball eindrucksvoll beseitigt.

Mit dem 8:0 (4:0) über die Ukraine gewannen die Spielerinnen des Deutschen Fußball-Bundes auch ihr drittes EM-Qualifikationsspiel und führen die Gruppe I mit der Maximalpunktzahl von neun Punkten und 26:0 Toren an. «Wir haben sehr viele direkte Tore mit Tempofußball erspielt», freute sich Voss-Tecklenburg, die nach dem ersten 8:0 im Hinspiel in der Ukraine die Sorge geäußert hatte, ihre Mannschaft könnte nachlassen.

Doch Klara Bühl (7./58./61. Minute) und Lina Magull (37./42., 90.+2) mit jeweils drei Treffern setzten die Forderung der Trainerin vor 5504 Zuschauern auf dem Tivoli in Aachen konsequent um. «Ich habe das Vertrauen der Trainerin erhalten, die gesagt hatte, dass ich frei aufspielen solle», sagte die Freiburgerin Bühl. Giulia Gwinn (30.) und die eingewechselte Melanie Leupholz (87.) erzielten die weiteren Treffer für die deutsche Auswahl.

Dabei musste Voss-Tecklenburg auf Torhüterin Almuth Schult, Svenja Huth, Sarah Doorsoun (alle VfL Wolfsburg), Carolin Simon (FC Bayern München) und Leonie Maier (FC Arsenal) verzichten. Doch wie schon im ersten Duell mit der Ukraine in Lwiw startete die Elf um Spielführerin Alexandra Popp konzentriert und riss das Spielgeschehen direkt an sich. «Wir wussten, dass die Ukrainerinnen kompakt hinten drin stehen würden», sagte Magull, «darum wollten wir den Ball schnell laufen lassen. Das ist uns gelungen.»

Zugleich lobte die Mittelfeldspielerin vom FC Bayern München die gute Vorbereitung durch das Trainerteam. Voss-Tecklenburg reichte das Lob sofort zurück: «Wir wollten mit derselben Energie wie im Hinspiel auftreten. Die Mannschaft hat nicht nachgelassen», sagte die frühere Nationalspielerin, die das Team nun auf den nächsten Gegner Griechenland am 8. September in Thessaloniki einstellen muss (14.00 Uhr MESZ/ZDF).

Vor den Augen der Europameisterinnen von 1989, die am 2. Juli 1989 in Osnabrück beim 4:1 gegen Norwegen den ersten EM-Titel für die deutsche Frauen-Nationalmannschaft gewannen, legte Bühl schon nach sieben Minuten mit dem Torreigen los. Gwinn und zwei Mal Magull schlossen sich mit ihren Treffern an und hatten so schon zum Seitenwechsel eine Vorentscheidung herbeigeführt. Nach dem Wechsel machten die Deutschen gegen schwache Gäste munter weiter mit dem Toreschießen, so dass Bühl und Magull jeweils auf drei Treffer kamen und ihr Team näher an das Europameisterschaftsziel 2021 in England brachten.

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