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Magull: Belastungssteuerung auch ohne VfL-Quartett wichtig

Lina Magull (l) beim Länderspiel im Zweikampf mit Alanna Kennedy aus Australien. Foto: HB-Press-Agency/dpa

Lina Magull (l) beim Länderspiel im Zweikampf mit Alanna Kennedy aus Australien. Foto: HB-Press-Agency/dpa

Wiesbaden (dpa) - Fußball-Nationalspielerin Lina Magull hält eine überschaubare Einsatzzeit der besonders beanspruchten Kickerinnen der DFB-Elf im Länderspiel gegen Norwegen am 13. April (16.00 Uhr/ZDF) in Wiesbaden für zwingend erforderlich.

«Im Mittelpunkt steht nun mal der Verein, weil wir auf Auswahlebene derzeit nur Testspiele haben», sagte die 26-Jährige während einer Online-Pressekonferenz nach dem 5:2-Erfolg gegen Australien. «Ich persönlich bin froh, wenn ich nicht zweimal 90 Minuten durchknallen muss», ergänzte sie.

Auch ohne die in Quarantäne befindlichen Wolfsburgerinnen Felicitas Rauch, Sara Doorsoun, Lena Oberdorf und Svenja Huth müsse es möglich sein, gerade den Spielerinnen des FC Bayern München und des VfL Wolfsburg vor der entscheidenden Phase in Meisterschaft, Champions League und Pokal entgegenzukommen, forderte die Münchnerin. Gegen Australien war sie nach 60 Minuten ausgewechselt worden. «Es kommen jetzt noch schöne Spiele und da brauchen wir Frische in den Beinen und Frische im Kopf», betonte Magull.

Angesichts zuletzt vieler Partien ihrer Stammspielerinnen hatte Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg bereits angekündigt, sie nicht übermäßig belasten zu wollen. Dazu gab es bereits im Vorfeld der Länderspiel-Nominierungen Absprachen zwischen dem DFB und den Club-Verantwortlichen.

© dpa-infocom, dpa:210411-99-161534/2

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