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Das ist los bei den Clubs im Abstiegskampf

Trainer Bruno Labbadia hofft auf den Klassenerhalt der Wolfsburger. Foto: Julian Stratenschulte

Trainer Bruno Labbadia hofft auf den Klassenerhalt der Wolfsburger. Foto: Julian Stratenschulte

Berlin (dpa) - Der VfL Wolfsburg und der Hamburger SV wollen am letzten Spieltag der Fußball-Bundesliga am Samstag den direkten Abstieg verhindern, der SC Freiburg den Gang in die Relegationsspiele gegen den Zweitliga-Dritten Holstein Kiel vermeiden.

SC Freiburg (15./33 Punkte/30:56 Tore): Schon nach dem dramatischen 3:2-Sieg gegen den 1. FC Köln sagte SC-Trainer Christian Streich, dass sich der Abstiegskampf für Freiburg bis zur letzten Sekunde der Saison ziehen werde. Besondere Maßnahmen wie ein Kurz-Trainingslager ergreift der Sport-Club, dem im Heimspiel gegen den FC Augsburg ein Punkt zum Klassenverbleib reicht, in dieser Woche aber nicht. In der Ruhe liegt die Kraft, lautet das Motto. Am Dienstagmorgen trainierte der Kader unter Ausschluss der Öffentlichkeit, das tut er aber häufiger. Streich kann gegen Augsburg auch wieder auf Verteidiger Söyüncü zurückgreifen, der beim 1:3 in Mönchengladbach wegen eines Schlags auf das Knie fehlte.

VfL Wolfsburg (16./30/32:47): Kurz vor dem drohenden Sturz in die 2. Liga rücken Verein und Fans doch wieder etwas zusammen. Die Anhänger haben für Samstag vor dem Spiel gegen den 1. FC Köln einen Fanmarsch zum Stadion angekündigt. Unter dem Motto «Was bleibt, sind wir, und wir bestreiten diesen Tag gemeinsam» wollen sie so ein Zeichen setzen. Noch nach dem 1:4 in Leipzig hatten die Fans das Team und vor allem Trainer Bruno Labbadia ausgepfiffen und verspottet. Bei den Bossen genießt Labbadia dagegen weiter das Vertrauen. Eine Trennung sei nie ein Thema gewesen, erklärte Geschäftsführer Wolfgang Hotze in einem Interview der «Wolfsburger Allgemeinen Zeitung».

Hamburger SV (17./28/27:52): Ohne seine beiden Mittelfeldantreiber Aaron Hunt und Tatsuya Ito startete der Hamburger SV in die Trainingswoche vor dem Abstiegsfinale gegen Borussia Mönchengladbach. Trainer Christian Titz geht aber davon aus, dass beide am Samstag dabei sein können. Gleiches gilt für die ebenfalls am Dienstag pausierenden Bakery Jatta und Jann-Fiete Arp. Dazu brachte Titz Nicolai Müller als Option für die Startelf ins Spiel. «Wir wollen die Woche mit einem Mix aus Fokussierung und Lockerheit angehen», betonte der Coach. Die Stimmung zwischen den Spielern und den Fans stimmt. Am Ende der Vormittagseinheit spendierten die Profis Eis.

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