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Enke-Tod laut Eberl «nicht nachhaltig in den Gedanken»

Der deutsche Fußball-Nationaltorwart Robert Enke litt an Depressionen und nahm sich am 10. November 2010 das Leben. Foto: Jan Woitas

Der deutsche Fußball-Nationaltorwart Robert Enke litt an Depressionen und nahm sich am 10. November 2010 das Leben. Foto: Jan Woitas

Mönchengladbach (dpa) - Borussia Mönchengladbachs Sportdirektor Max Eberl beklagt, dass der deutsche Fußball keine nachhaltigen Lehren aus dem Tod von Robert Enke gezogen habe.

«Enkes Tod war damals für alle ein großer Schock, ist aber nicht so nachhaltig in den Gedanken geblieben, dass er heute noch als warnendes Beispiel gilt», sagte Eberl, der während seiner aktiven Fußball-Karriere mit Enke in einer Mannschaft spielte. Der ehemalige Mönchengladbacher Torwart litt an Depressionen und nahm sich am 10. November 2010 das Leben.

Knapp einen Monat vor Enkes neuntem Todestag erinnerte Eberl an die Probleme, die gerade Jungprofis haben. «Die jungen Fußballer verdienen viel Geld, werden von jedem gefeiert, haben aber oft keine wahren Freunde, weil das sehr schwer ist. Die Jungs können auch einsam sein und überfordert mit dem, was alles auf sie einprasselt», sagte Gladbachs Sportdirektor der Deutschen Presse-Agentur.

Robert-Enke-Stiftung

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