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Ex-Vorstandschef Bruchhagen glaubt an HSV

Hat den HSV noch nicht abgeschrieben: Ex-Vorstandsboss Heribert Bruchhagen. Foto: Axel Heimken

Hat den HSV noch nicht abgeschrieben: Ex-Vorstandsboss Heribert Bruchhagen. Foto: Axel Heimken

Hamburg (dpa) - Heribert Bruchhagen glaubt noch an die Rettung des Hamburger SV in der Fußball-Bundesliga. In der aktuellen Konstellation sei das möglich, sagte der im März entlassene Vorstandschef am Montagabend im TV-Sender Sky.

Voraussetzung sei aber ein Erfolg am Samstag beim VfL Wolfsburg: «Es gibt keine Alternative. Wird dort nicht gewonnen, muss man mit dem Schlimmsten rechnen.»

Für einen eventuellen Abstieg der Hanseaten würde sich Bruchhagen mitverantwortlich fühlen: «Das ist doch selbstverständlich.» Der 69-Jährige habe sich durch die gute Rückrunde der Saison 2016/17 täuschen lassen. Die zweite Hälfte der Spielzeit hatte der HSV als Siebter abgeschlossen. Bruchhagen: «Ich glaubte, mit dieser Mannschaft würden wir eine normale Rolle in der Bundesliga spielen. Das hat sich nicht bewahrheitet.»

Dass der Abstieg für den Club heilsam sein könnte, hält der ehemalige Vorstandschef für «den größten Blödsinn aller Zeiten. Die 2. Liga tut nicht gut und tut richtig weh.»

Drei Spieltage vor dem Saisonende ist der HSV (25 Punkte) als Tabellenvorletzter noch fünf Punkte vom Relegationsrang entfernt. Am Samstag spielen die Hanseaten beim ebenfalls gefährdeten VfL Wolfsburg (30 Punkte). Zuletzt hatten sie unter ihrem neuen Trainer Christian Titz in fünf Partien sieben Punkte geholt, darunter die Heimsiege gegen Schalke 04 und den SC Freiburg.

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