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FCA für 50+1-Regel - Ausnahmen für alle oder niemanden

Michael Ströll, der Finanz-Geschäftsführer vom FC Augsburg, hat sich im Interview zur 50+1-Regel positioniert. Foto: Wolfgang Müller

Michael Ströll, der Finanz-Geschäftsführer vom FC Augsburg, hat sich im Interview zur 50+1-Regel positioniert. Foto: Wolfgang Müller

Augsburg (dpa) - In der Diskussion um Investoren im deutschen Fußball fordert der FC Augsburg Chancengleichheit für alle Vereine und die Beibehaltung der 50+1-Regel.

Finanz-Geschäftsführer Michael Ströll sagte der «Augsburger Allgemeinen»: «Wenn es Ausnahmeregeln gibt, dann müssen die auch für alle gelten oder es gibt für niemanden eine Ausnahmeregelung.» Zuletzt hatte Martin Kind für eine Komplettübernahme von Hannover 96 eine Sondergenehmigung bei der Deutschen Fußball Liga angestrebt, den Plan dann aber verworfen.

Am 22. März beraten die 36 Erst- und Zweitligisten bei der DFL-Mitgliederversammlung über die Regelung, die es so nur in Deutschland gibt. Sie soll den Stammvereinen die Stimmenmehrheit in den Fußball-Abteilungen sichern und Investoren-Einfluss begrenzen.

Ströll erwartet «eine kontroverse Diskussion bei der derzeitigen Gemengelage», wie er sagte. «Der FCA will Chancengleichheit am besten im Rahmen von 50+1. Alle sollen mit den gleichen Bandagen kämpfen und mit den gleichen Voraussetzungen in Konkurrenz treten.»

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