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FC Bayern bei FIFA-Treffen zu Reformplänen für Club-WM

Der FC Bayern soll beim FIFA-Treffen dabei gewesen sein. Foto: Andreas Gebert

Der FC Bayern soll beim FIFA-Treffen dabei gewesen sein. Foto: Andreas Gebert

Berlin (dpa) - Die FIFA hat ihr Werben für eine ausgeweitete Club-WM bei einem Treffen mit sieben europäischen Spitzenvereinen, unter denen auch der FC Bayern gewesen sein soll, intensiviert.

Das umstrittene Projekt von Fußball-Weltverbandspräsident Gianni Infantino soll zusammen mit einer globalen Nations League 25 Milliarden Dollar in die FIFA-Kassen spülen. Die «New York Times» berichtete, zu dem Treffen seien neben den Bayern auch Real Madrid, der FC Barcelona, Juventus Turin, Manchester City und Manchester United sowie Paris Saint-Germain geladen gewesen.

Die FIFA teilte der «NYT» mit, dass die Clubs bei der Zusammenkunft ein Interesse an einer «kompletten Reform» der Club-Weltmeisterschaft und der Entwicklung eines neuen Wettbewerbsmodells gezeigt hätten, von der der Fußball in aller Welt profitieren würde. Details der Pläne und konkrete Angaben zu den Investoren hat Infantino bislang jedoch nicht verkündet, dies hatte scharfe Kritik ausgelöst. Zudem gibt es Zweifel, ob die über einen Zeitraum von zwölf Jahren versprochenen Milliarden tatsächlich in voller Höhe fließen würden.

Das Treffen der FIFA mit Europas Topclubs birgt Brisanz, weil die Europäische Fußball-Union (UEFA) mit Präsident Aleksander Ceferin ein Gegner des Vorschlags ist. Zudem waren andere wichtige Mitglieder der Europäischen Clubvereinigung ECA offenbar nicht geladen. Der Dachverband der weltweiten Profi-Fußball-Ligen hatte sich in dieser Woche bereits gegen die FIFA-Pläne für neue Wettbewerbe ausgesprochen und auf den ohnehin übervollen Spielkalender verwiesen.

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