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Höwedes: Meisterschaft mit Schalke «utopisch»

Benedikt Höwedes (r) im Gespräch mit Schalke-Trainer Markus Weinzierl. Foto: Ina Fassbender

Benedikt Höwedes (r) im Gespräch mit Schalke-Trainer Markus Weinzierl. Foto: Ina Fassbender

Die Meisterschaft sei «utopisch», erklärte Höwedes im Interview mit dem Sportmagazin Socrates. «Dafür sind wir einfach zu weit weg von einer Mannschaft wie Bayern München.»

Höwedes sagte aber auch: «Ich hab Bock, noch einen Titel mit Schalke zu gewinnen.» Es gebe ja «auch noch andere Wettbewerbe, in denen man etwas gewinnen kann. Wir müssen jetzt Stück für Stück etwas aufbauen. Deshalb dürfen wir nicht jedes Jahr vom Umbruch reden und doch wieder einen neuen Trainer und zehn neue Spieler holen. Das kann nicht funktionieren.»

Die ewige Treue will Höwedes Schalke, für das er seit seinem 13. Lebensjahr spielt, nicht versprechen. «Die USA und Australien finde ich sehr interessant», erklärte er. «Aber ich will hier in Deutschland auf jeden Fall nur auf Schalke spielen. Ich schätze diesen Klub, ich mag, wie hier Fußball gespielt und gelebt wird, das ganze Drumherum. Und ich bin Schalke sehr dankbar für das, was mir ermöglicht wurde. Es herrscht eine unglaubliche Energie in diesem Verein und wenn man die, wie Christian Heidel richtig angemerkt hat, bündeln kann, dann ist Schalke zu einigem fähig.»

Die Entwicklung des Fußballs sieht Höwedes kritisch und warnt eindringlich vor einem bösen Erwachen. «Ich kann mir schwer vorstellen, dass das alles so weitergehen kann. Vielleicht knallt es irgendwann auch mal, weil einfach eine Grenze erreicht ist.»

Im Kern sorgt er sich um den Egoismus und die Geldgier in diesem Geschäft. «Heutzutage versuchen viele, aus sich eine Marke zu machen, um daraus Profit zu schlagen», sagte der Abwehrspieler : «Früher wurde nur Fußball gespielt, heute ist das alles eine große Vermarktungsmaschine. Ich bin mal gespannt, wo das hinführen wird.»

Homepage von Benedikt Höwedes

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