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Kind lässt Antrag trotz Mitglieder-Entscheidung ruhen

96-Präsident Martin Kind gibt sich in der Causa 50+1 nicht geschlagen. Foto: Peter Steffen

96-Präsident Martin Kind gibt sich in der Causa 50+1 nicht geschlagen. Foto: Peter Steffen

Hannover (dpa) - Martin Kind lässt seinen Antrag auf Übernahme der Mehrheit beim Fußball-Bundesligisten Hannover 96 trotz der Beibehaltung der 50+1-Regel ruhen. «Dabei bleibt es erstmal», sagte der Clubchef der Deutschen Presse-Agentur: «Wir warten erstmal ab, was modifiziert wird.»

Zuvor hatte sich eine Mehrheit der deutschen Fußball-Profivereine dafür ausgesprochen, dass die Regelung gegen eine Öffnung für Investoren grundsätzlich bestehen bleibt. Sie soll jedoch rechtssicherer gemacht werden. Die 50+1-Regel sichert den Stammvereinen eine Stimmenmehrheit in den Kapitalgesellschaften und verhindert dadurch die Komplettübernahme durch externe Geldgeber.

Genau das hat Kind vor. Dafür hat der Unternehmer im Vorjahr einen Antrag gestellt, den er seit Anfang Februar ruhen lässt. Er will eine Ausnahmegenehmigung erhalten, wie sie bereits beim VfL Wolfsburg, Bayer Leverkusen und 1899 Hoffenheim gilt. Kind beruft sich darauf, dass er - wie in der Satzung gefordert - Hannover 96 seit mehr als 20 Jahren ununterbrochen und erheblich gefördert hat.

Die 50+1-Regel

Die DFL-Mitgliederversammlung

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