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Lebensversicherung: Petersen nun Zweiter der Torjägerliste

Baute seine Trefferausbeute weiter aus: Freiburgs Torjäger Nils Petersen. Foto: Patrick Seeger

Baute seine Trefferausbeute weiter aus: Freiburgs Torjäger Nils Petersen. Foto: Patrick Seeger

Freiburg (dpa) - Beim seiner Meinung nach wichtigsten Tor der Saison saß Nils Petersen bereits auf der Bank.

«Ich habe selten so etwas erlebt, diese Emotionen», kommentierte der Toptorjäger des SC Freiburg das 3:2 von Lukas Höler in der Nachspielzeit gegen den 1. FC Köln. Für Höler war es der erste Bundesligatreffer. «Das ist ein Dosenöffner für ihn. Es müssen nicht meine Tore sein.»

Zuvor aber hatte Petersen mit den Saisontoren 14 und 15 für eine lange Zeit komfortable Führung der Breisgauer gesorgt. Nur Robert Lewandowski vom FC Bayern München hat mehr Bundesligatore in dieser Saison. Umso wichtiger war für den Sport-Club die Entwarnung von Petersen, der sich vor seiner Auswechslung in der 72. Minute nicht verletzt hatte, sondern lediglich von Krämpfen geplagt war. «Das ist Abstiegskampf, das ist etwas anstrengender», sagte Petersen.

Noch lange nach Schlusspfiff war der 29-Jährige emotional mitgenommen von der Partie. «Wenn Köln das leere Tor trifft in der 90. Minute stehen wir hier im Tal der Tränen und sind der sichere Absteiger mit sechs Niederlagen in Folge», sagte er. «Jetzt stehen wir hier, haben eine große Klappe und können uns feiern lassen. Aber wir wissen um die Situation. Wir haben von den letzten neun Spielen nur eins gewonnen. Das vergessen wir nicht.»

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