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Peters will Sportvorstand beim HSV

Peters bringt sich für die vakante Rolle des Sportvorstands beim HSV ins Gespräch. Foto: Christian Charisius

Peters bringt sich für die vakante Rolle des Sportvorstands beim HSV ins Gespräch. Foto: Christian Charisius

Hamburg (dpa) - Bernhard Peters hat sich für den vakanten Posten des Sportvorstands beim stark abstiegsgefährdeten Fußball-Bundesligisten Hamburger SV ins Gespräch gebracht.

«Wenn es gewünscht ist, bin ich bereit, diese Verantwortung zu übernehmen», sagte der bisher vor allem für den HSV-Nachwuchs zuständige Direktor Sport dem «Hamburger Abendblatt». «Ich glaube, dass es in dieser Konstellation Sinn ergeben kann», sagte Peters, dessen Vertrag Mitte Dezember bis 2020 verlängert worden ist.

Peters will eine Vereinsphilosophie festschreiben. «Wir müssen uns in unserer Struktur unabhängig machen von Trainern und Managern. Wir müssen Wiedererkennungsmerkmale als DNA des HSV implementieren», sagte der 58 Jahre alte frühere Hockey-Bundestrainer. Handelnde Personen sollen sich der Grundausrichtung von Verein und Mannschaft unterordnen und nicht umgekehrt. Zudem möchte Peters zusätzlich einen Manager für das Profi-Team installieren, der Kaderplanung und Transfers ausführt.

Nach dem 0:3 am Samstag bei Eintracht Frankfurt droht dem HSV am letzten Spieltag der Saison gegen Borussia Mönchengladbach der erste Abstieg der Vereinsgeschichte. Dennoch lobte Peters Christian Titz, der nach Markus Gisdol und Bernd Hollerbach der HSV-Saisontrainer Nummer drei ist. Der ehemalige U21-Erfolgscoach habe sich «massiv weiterentwickelt», betonte Peters. «In der U21 hat Titz eine neue Ebene erreicht. Er hat den jungen Spielern sehr schnell ein agiles Spielsystem mit einem kreativen und komplexen Plan verinnerlicht.»

Dass der Wechsel zu Titz wohl zu spät erfolgte, bedauert Peters. «In diese Entscheidung war ich nicht involviert. Ich habe Titz hier schon häufiger als Cheftrainer ins Gespräch gebracht, weil ich von seinen Kompetenzen und seinem Stab als Gesamtpaket überzeugt bin», sagte der Direktor Sport. Und fügte hinzu: «Es waren andere, die die Entscheidungen getroffen haben. Das hatte ich zu respektieren.»

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