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Referee Zwayer als Krisenmanager - «Abbruch sehr weit weg»

Schiedsrichter Felix Zwayer im Nord-Derby Werder Bremen gegen Hamburger SV. Foto: Carmen Jaspersen

Schiedsrichter Felix Zwayer im Nord-Derby Werder Bremen gegen Hamburger SV. Foto: Carmen Jaspersen

Bremen (dpa) - Felix Zwayer hat ein paar turbulente Tage hinter sich. Zu Beginn der Woche leitete der Berliner Schiedsrichter das von heftigen Fanprotesten begleitete erste Montagsspiel der Bundesliga zwischen Frankfurt und Leipzig.

Der Unparteiische war beim brisanten Nordderby zwischen Werder Bremen und dem Hamburger SV bereits wieder im Einsatz - und stand erneut im Fokus.

Weil einige Chaoten im Hamburger Fanblock permanent Feuerwerkskörper zündeten, musste Zwayer die Partie drei Mal unterbrechen. Phasenweise hatte es den Anschein, als stünde die Begegnung kurz vor dem Abbruch. Doch dem widersprach Zwayer nach dem Spiel. «Sehr weit weg», sei ein solch drastischer Schritt gewesen. Denn: «Die ordnungsgemäße Ausrichtung der Partie war gewährleistet.»

Doch Zwayer war nicht nur deshalb stark gefordert. Auf dem Platz stand der FIFA-Referee, der auch im heftigen Schiedsrichter-Streit vor einigen Monaten eine Rolle spielte, ebenfalls im Mittelpunkt. Schließlich war der Bremer Siegtreffer zumindest zweifelhaft. Die Hamburger monierten wahlweise Abseits oder Foulspiel beim Eigentor von Rick van Drongelen. Doch Zwayer blieb auch hier gelassen. Er ließ das Tor vom Videoassistenten überprüfen und stand auch nach dem Blick auf die TV-Bilder zu seiner Meinung. «Die Entscheidung war korrekt.»

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