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Reife Dortmunder bereit für Bayern

Dortmunds Spieler jubeln nach dem 1:0 durch Marco Reus (verdeckt). Foto: Swen Pförtner

Dortmunds Spieler jubeln nach dem 1:0 durch Marco Reus (verdeckt). Foto: Swen Pförtner

Wolfsburg (dpa) - Offiziell ist der Liga-Gipfel gegen Bayern München für Borussia Dortmund noch weit weg.

«Meines Wissens nach spielen wir am Dienstag zunächst noch bei Atlético Madrid», sagte Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke nach dem 1:0 (1:0)-Arbeitssieg beim VfL Wolfsburg mit Blick auf die anstehende Partie in der Champions League.

Doch weil sich die Bayern parallel beim 1:1 gegen den SC Freiburg erneut einen Patzer leisteten, geht der BVB nun mit vier Punkten Vorsprung in das Giganten-Duell in einer Woche und kann den großen Rivalen mit einem weiteren Sieg endgültig in die Krise stürzen. Der Druck sei nun sicher größer in München, sagte Dortmunds Sportlicher Leiter Sebastian Kehl.

Dortmund kann als einziges ungeschlagenes Team der Liga dagegen voller Selbstvertrauen in das Spitzenspiel des elften Spieltages gehen. Selbst im Falle einer Niederlage würden die Schwarz-Gelben Erster bleiben. Durch einen Sieg könnten sie sich auf sieben Punkte absetzen. «Das wird geil», sagte Mittelfeldspieler Thomas Delaney.

In Wolfsburg reichte der Borussia eine durchschnittliche Leistung zum siebten Saisonsieg. Vor 30.000 Zuschauern in der ausverkauften Volkswagen-Arena erzielte Nationalspieler Marco Reus in der 27. Minute den Siegtreffer für die Dortmunder. Es war am zehnten Spieltag bereits das 30. Saisontor für den BVB. «Es war schwer, aber wir haben es gut gemacht. Ich bin zufrieden», sagte Dortmunds Trainer Lucien Favre, der als erster Trainer der BVB-Geschichte in seinen ersten 15 Pflichtspielen ohne Niederlage blieb.

Favre hatte nach der Total-Rotation im DFB-Pokal gegen Union Berlin wieder sein aktuell stärkstes Team aufgeboten. Zwar fehlten weiterhin einige Leistungsträger, unter anderem Mario Götze und Abdou Diallo verletzungsbedingt. Dafür meldete sich Manuel Akanji überraschend fit und rückte sofort wieder in die Startelf. Die Dortmunder begannen schwungvoll und drängten die Gastgeber zunächst zurück. Nach rund zehn Minuten konnte sich der VfL aber befreien und wurde mutiger.

Doch «ausgerechnet in unserer besten Phase» (Wolfsburgs Trainer Bruno Labbadia) brachte Reus den BVB in Führung. Nach einem missglückten Kopfball von Thomas Delaney war der Nationalspieler per Kopf zur Stelle - schon sein sechster Treffer in dieser Saison. Kurz vor der Pause hätte der BVB die Führung fast ausgebaut, nach feiner Einzelleistung von Reus wurde Paco Alcacer im letzten Moment aber noch abgeblockt.

Nach dem Seitenwechsel zog sich die Borussia erst einmal zurück und ließ die Niedersachsen kommen. Die Wolfsburger hatten nun etwas mehr Spielanteile, mehr als einen Fernschuss von Maximilian Arnold brachte das Labbadia-Team aber nicht zustande. Da die Dortmunder sich aber auf die Verwaltung der Führung beschränkten, blieb die Partie bis zum Ende offen.

Kurz vor Schluss forderten die Gastgeber vehement einen Strafstoß, nachdem Dan-Axel Zagadou den bei einer Ecke aufgerückten Marcel Tisserand am Trikot gezupft hatte. «Es ist unsäglich. Wahnsinn! Dann brauchen wir keinen Video-Schiedsrichter», sagte Wolfsburgs Trainer Bruno Labbadia verärgert. «Hier geht es um eine klare Torchance. Es gibt nur eine richtige Entscheidung und die heißt Elfmeter.» Doch weil der Unparteiische Daniel Siebert nicht pfiff, verließ der BVB als Sieger die VW-Stadt - und freut sich jetzt auf die Bayern.

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