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Düsseldorf feiert, Lautern trauert - Duisburg fast gerettet

Düsseldorfs Spieler bejubeln ihren Treffer zum 3:0 gegen Ingolstadt. Foto: Jonas Güttler

Düsseldorfs Spieler bejubeln ihren Treffer zum 3:0 gegen Ingolstadt. Foto: Jonas Güttler

Düsseldorf (dpa) - Fortuna Düsseldorf kann den Sekt für die Aufstiegsfeier kalt stellen. Im Endspurt der 2. Fußball-Bundesliga hat der Spitzenreiter nach zuletzt drei Niederlagen zurück in die Spur gefunden und mit dem 3:0 (2:0)-Sieg gegen den FC Ingolstadt seinen Vorsprung behauptet.

Die Verfolger 1. FC Nürnberg und Holstein Kiel treffen am Montag (20.30 Uhr/Sky) direkt aufeinander. «Das wollte ich von der Mannschaft sehen, das wollte sie auch zeigen», lobte Fortuna-Trainer Friedhelm Funkel die Vorstellung.

Euphorie herrscht auch beim Tabellenvierten Jahn Regensburg. Der Ex-Viertligist darf nach dem 3:1 (2:0) gegen den FC St. Pauli von einem historischen Durchmarsch in die Bundesliga träumen. «Wenn noch eine Zugabe kommt, sagen wir nicht nein», sagte Jahn-Geschäftsführer Christian Keller. Den Klassenerhalt hat Jahn längst gesichert.

Am Tabellenende steht hingegen der 1. FC Kaiserslautern als erster Absteiger so gut wie fest. Die Pfälzer verloren gegen Dynamo Dresden durch ein spätes Gegentor mit 0:1 (0:0) und brauchen drei Siege aus den letzten drei Partien - bei zeitgleich drei Niederlagen aller Konkurrenten. «Wir sind gerade richtig enttäuscht. Aber ich habe schon verrückte Dinge im Fußball erlebt», sagte FCK-Trainer Michael Frontzeck beinahe trotzig.

Eine erneute Pleite und dazu zwei Platzverweise - neben Kaiserslautern ist St. Pauli der große Spieltags-Verlierer. Coach Markus Kauczinski räumte ein, mit Relegationsplatz 16 den «absoluten Tiefpunkt» erreicht zu haben. Zumal die meisten Konkurrenten punkteten. Der Tabellenvorletzte Darmstadt 98 rückte durch das 1:1 (0:1) beim SV Sandhausen bis auf drei Zähler an St. Pauli heran.

Darmstadt verpasste es, mehr Kapital aus St. Paulis Schwächephase zu schlagen. Trotz einer starken Leistung reichte es nur zu einem Remis. «Immerhin: Wir haben den Rückstand verkürzt», sagte 98-Kapitän Aytac Sulu. Mehr als einen Zähler holte auch Union Berlin wieder nicht in einem Heimspiel.

Für die Berliner war das 1:1 (0:0) gegen den 1. FC Heidenheim das vierte Remis in Folge im eigenen Stadion. Doch Union-Profi Marc Torrejon hob das Positive hervor: «Jeder Punkt hilft jetzt.» Der Abstand auf Relegationsplatz 16 wurde auf vier Zähler ausdehnt. Prekärer bleibt die Situation für die Heidenheimer, die drei Runden vor Saisonende nur einen Punkt Vorsprung auf die Abstiegszone haben. Ebenso gering ist der Vorsprung der SpVgg Greuther Fürth, die am Freitagabend beim 1:1 (1:0) die Siegesserie des VfL Bochum beendete.

Aber die Freude über den Punktgewinn hielt sich beim Tabellen-14. in Grenzen. «Für mich fühlt sich das an wie eine Niederlage», sagte Fürth-Profi Khaled Narey. Auch Eintracht Braunschweig muss nach dem 0:0 gegen Arminia Bielefeld weiter um die Ligazugehörigkeit zittern, hat als Elfter bloß zwei Zähler mehr als St. Pauli.

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