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Jubel in Düsseldorf, Tränen beim FCK - Kiel darf träumen

Fortunas Rouwen Hennings (M) feiert seinen Siegtreffer zum 2:1 in Dresden. Foto: Sebastian Kahnert

Fortunas Rouwen Hennings (M) feiert seinen Siegtreffer zum 2:1 in Dresden. Foto: Sebastian Kahnert

Düsseldorf (dpa) - Düsseldorf rauf, Kaiserslautern runter: Zwei Traditionsclubs verlassen die 2. Bundesliga in unterschiedliche Richtungen.

Fortuna Düsseldorf trifft in der kommenden Saison auf den FC Bayern, Borussia Dortmund und Co., der 1. FC Kaiserslautern dagegen stürzt 20 Jahre nach der letzten Meisterschaft und zum ersten Mal in die 3. Liga ab.

Hochspannend bleibt es trotzdem im Saisonfinale, weil im Abstiegskampf die Teams immer enger zusammenrücken. Der FC Heidenheim verbesserte sich durch den 2:0 (2:0) gegen den SV Sandhausen mit 41 Punkten von Tabellenplatz 15. auf Rang elf. «Es spitzt sich unten zu, darum nehme ich die drei Punkte gerne mit», sagte FCH-Coach Frank Schmidt.

Im Aufstiegsrennen trumpfte Holstein Kiel mit einem 5:1 (1:1)-Sieg beim FC Ingolstadt auf und hat zumindest den Relegationsplatz drei mit 52 Punkten fast sicher. Der Tabellenzweite, 1. FC Nürnberg (54), steht im Montagsspiel gegen Eintracht Braunschweig unter Druck. Nach unten hat Kiel ein gutes Polster.

Der Tabellenvierte Jahn Regensburg (47) verlor mit 1:4 (0:0) beim MSV Duisburg. Doch der Frust hielt sich in Grenzen. «Heute hat es nicht sollen sein. Aber wir haben in der Saison überragendes abgezogen, darauf sind wir stolz», sagte Jahn-Kapitän Marco Grüttner. Bielefeld ist nach dem Sieg gegen Kaiserslautern nun punktgleich mit Regensburg, ebenso wie Bochum nach dem 2:1 (1:1)-Erfolg gegen Erzgebirge Aue.

Im riesigen Tabellenkeller war dem FC St. Pauli gegen SpVgg Greuther Fürth mit 3:0 (2:0) der ersten Dreier nach sieben sieglosen Partien gelungen. Und der Tabellenvorletzte Darmstadt 98 schöpft nach dem 3:1 (3:0) gegen den 1. FC Union Berlin wieder Hoffnung. Mit 37 Punkten liegen die Lilien zwei Zähler hinter dem rettenden 15. Platz. «Es war ein klares Lebenszeichen von uns. Wir sind wieder in Schlagdistanz», sagte Darmstadts Coach Dirk Schuster.

Bei Kaiserslautern war es am Morgen nach der 2:3 (1:0)-Niederlage bei Arminia Bielefeld trotz Sonnenschein der schwärzeste Tag in der 118-Jährigen Vereinsgeschichte. Dabei hatte sich der Absturz abgezeichnet. «Natürlich konnten wir uns auf die Situation vorbereiten. Für die meisten von uns war es aber sicherlich der schlimmste Tag in der sportlichen Karriere», sagte der wechselwillige FCK-Kapitän Christoph Moritz. Kaiserslautern peilt die direkte Rückkehr in den Profifußball an.

Großer Jubel unterdessen in ganz Düsseldorf: Nach 1966, 1971, 1989, 1995 und 2012 gelang durch einen 2:1 (1:0)-Sieg bei Dynamo Dresden der insgesamt sechste Aufstieg. Und Düsseldorf machte es wieder spannend: Rouwen Hennings gelang gegen die abstiegsgefährdeten Dresdener erst in der 90. Minute das Siegtor. «Ein Tor ist immer geil, aber so ein entscheidendes Tor mit solchen Auswirkungen toppt noch mal alles», meinte Hennings und entschwand gemeinsam mit der Mannschaft und Rekord-Aufstiegstrainer Friedhelm Funkel (sechs Aufstiege) in eine lange Partynacht.

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