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Kiel hofft bei Aufstieg auf Ausnahmegenehmigung

Das Stadion des Fußball-Zweitligisten Holstein Kiel ist nicht erstligatauglich. Foto: Christophe Gateau

Das Stadion des Fußball-Zweitligisten Holstein Kiel ist nicht erstligatauglich. Foto: Christophe Gateau

Kiel (dpa) - Fußball-Zweitligist Holstein Kiel hofft im Falle eines Aufstiegs in die Bundesliga auf eine Ausnahmegenehmigung der Deutschen Fußball-Liga (DFL).

«Wir wissen, dass unser Stadion aktuell nicht erstligatauglich ist», sagte ein Holstein-Sprecher auf Nachfrage der Deutschen Presse-Agentur: «Wir haben bei der DFL eine Ausnahmegenehmigung beantragt. Die Entscheidung steht noch aus.» Der TV-Sender Sky hatte zuvor berichtet, dass die Kieler derzeit nicht die Auflagen für die Bundesliga erfüllen und somit in ein anderes Stadion umziehen müssten.

Die «Störche» hatten am 24. April die aktuellen Ausbaupläne für das Holstein-Stadion präsentiert, nach denen in einem ersten Schritt von Juni an der Gästebereich umgestaltet wird. Mit dem ersten Umbau, der zur übernächsten Saison abgeschlossen sein soll, wird ein Fassungsvermögen von 15.000 Zuschauern angestrebt, das auch die von der DFL geforderte Mindestkapazität erfülle. Während der Umbauphase würden aber nur rund 10.000 Fans Platz finden. Deshalb hatte Holstein Kiel die Ausnahmegenehmigung beantragt. Laut Sky habe die DFL sich zwei Wochen zur Beratung und Entscheidungsfindung genommen.

Aktuell passen etwa 12.000 Zuschauer in das Stadion. Für die laufende Zweitliga-Saison hat der Verein eine Ausnahmegenehmigung der DFL  erhalten.

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