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Klassiker mit Brisanz: Anpfiff für Magdeburg gegen Dresden

Alle hoffen auf ein friedliches Fußballfest. Foto: Daniel Schäfer

Alle hoffen auf ein friedliches Fußballfest. Foto: Daniel Schäfer

Magdeburg (dpa) - Das Duell ist seit jeher brisant, in der 2. Fußball-Bundesliga feiert dieser Ost-Klassiker Premiere.

An diesem Samstag (13.00 Uhr) stehen sich zum ersten Mal im Unterhaus die beiden einst in der DDR so erfolgreichen Vereine der 70er Jahre gegenüber: 1. FC Magdeburg gegen die SG Dynamo Dresden. Eine Begegnung von Brisanz, voller Erinnerungen und voller Leidenschaft.

DIE ATMOSPHÄRE: Sie wird besonders sein. Vom größten Duell, das es im Osten gibt, sprach Magdeburgs Trainer Jens Härtel. «Das wird kein Kindergeburtstag», prophezeite Gäste-Trainer Maik Walpurgis. Er war 2016 nicht dabei, als Dynamo unter Walpurgis Vorgänger Uwe Neuhaus in Magdeburg den Aufstieg in die 2. Liga perfekt machte - begleitet von einigen unschönen Szenen außerhalb des Spielfeldes. Härtel war damals schon Trainer des FCM. Für die Magdeburger Fans ist auch diese Rechnung noch offen. In ihrem Fußball-Tempel, in dem die Zuschauer ähnlich nah am Spielfeld sitzen wie in Dresden, werden sie den Sachsen in Sachsen-Anhalts Hauptstadt einen hitzigen Empfang bereiten.

DIE VORKEHRUNGEN: Die Polizei bereitet sich bei dem Risikospiel auf einen Großeinsatz vor. Mehrere Hundertschaften sollen für die Sicherheit sorgen. Auf beiden Seiten werden auch mehrere Hundert Problemfans erwartet, die zur Gewalt neigen würden, hieß es von den Behörden. Ein Polizeisprecher sagte: «Aus unserer Sicht haben wir alle Voraussetzungen für ein friedliches Fußballspiel geschaffen. Ob es das geben wird, liegt in der Hand beider Fangruppen.»

DIE VERGANGENHEIT: 26 Titel holten beide Vereine zusammengerechnet zu DDR-Zeiten. Achtmal gewann Dresden die Meisterschaft, dreimal schafften es die Magdeburger. Siebenmal gewann Dresden den Pokal, siebenmal schafften das auch die Magdeburger. Hinzu kommt der einzige Europapokal-Triumph einer DDR-Mannschaft, vergönnt war er im Pokalsiegerwettbewerb 1974 dem 1. FC Magdeburg.

DIE AKTUELLE LAGE: Die Gastgeber sind seit vier Spielen in ihrer ersten Saison in der zweiten Liga ungeschlagen. Allerdings konnten sie auch nur eines davon gewinnen, zuletzt gegen den SV Sandhausen. Die Gäste aus Dresden gewannen drei der fünf vergangenen Partien. Seit der Übernahme von Walpurgis zeigt die Tendenz klar nach oben. Magdeburg kommt vor dem Duell auf acht, Dresden auf zwölf Punkte.

DIE STIMMEN VOR DEM SPIEL:

Jens Härtel, Trainer 1. FC Magdeburg: «Es wird sehr emotional werden, aber ansonsten ist es ein Punktspiel wie jedes andere. Wir wollen uns genauso vorbereiten wie immer. Es kommt eine richtige Aufgabe auf uns zu.»

Matthias Niedung, Vertreter der aktive Fanszene im Aufsichtsrat des 1. FC Magdeburg: «Auf den Rängen werden uns die Emotionen zu einer erneuten Einmaligkeit tragen. Das Team um Trainer Jens Härtel wird den Funken der Euphorie nutzen und den Gästen aus Dresden die Punkte um jeden Preis abtrotzen wollen, da bin ich mir sicher.»

Maik Walpurgis, Trainer Dynamo Dresden: «Man weiß, welche Duelle beide Vereine in den 70er und 80er Jahren bestritten haben. Es ist ein gefühltes Derby zweier traditionsreicher Mannschaften, zweier Spitzenmannschaften der damaligen Zeit.»

Marco Hartmann, Kapitän Dynamo Dresden: «Das ganze Publikum treibt die Mannschaft dort voran, und wir werden volle Überzeugung brauchen, um uns dagegenzustemmen. Ich glaube, dass morgen für beide Vereine, für beide Fanlager eine Chance besteht, einen ganz besonderen Tag zu schaffen. Mit sehr vielen Emotionen, mit viel Lautstärke und einem geilen Spiel.»

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