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Mäzen Kühne hofft auf Führungswechsel beim HSV

Unternehmer Klaus-Michael Kühne ist der Mäzen des Hamburger SV. Foto: Axel Heimken/dpa

Unternehmer Klaus-Michael Kühne ist der Mäzen des Hamburger SV. Foto: Axel Heimken/dpa

Hamburg (dpa) - Mäzen Klaus-Michael Kühne setzt im Machtkampf an der HSV-Spitze auf einen Personalwechsel beim Hamburger Fußball-Zweitligisten.

«Ich hoffe es», sagte der 82-Jährige dem Online-Auftritt der «Zeit» auf die Frage, ob es in absehbarer Zeit zu einer personellen Neuaufstellung beim HSV kommen werde. Seiner Meinung nach solle Marcell Jansen bei der möglichen Neubesetzung des AG-Vorstands eine Rolle spielen, hieß es weiter. Der 34 Jahre alte Ex-Profi ist derzeit Präsident des HSV e.V.

Wie Hamburger Medien berichteten, soll es in den vergangenen Wochen zu einem Kompetenz-Streit zwischen Vorstandsboss Bernd Hoffmann (57) und Sportvorstand Jonas Boldt (34) gekommen sein. «Mir war klar, dass wir ein Alphatier verpflichten, das immer eine eigene Meinung haben wird und diese auch vertritt. Und Jonas Boldt war klar, dass er mit mir hier nicht in einen diplomatischen Corps eintritt», hatte Hoffmann in der vergangenen Woche der «Sport Bild» gesagt.

Wie die «Bild» meldete, sollen am Mittwoch Einzelgespräche zwischen dem Aufsichtsrat und Hoffmann, Boldt sowie Finanzvorstand Frank Wettstein (46) über die Möglichkeiten einer weiteren Zusammenarbeit folgen. Auch Wettstein wird ein schwieriges Verhältnis zu Hoffmann nachgesagt.

Die möglichen Folgen der gegenwärtigen Corona-Pandemie hatte Hoffmann auf bis zu 20 Millionen Euro taxiert. Laut der «Zeit» sei Kühne «in der augenblicklichen Situation» nicht bereit zu helfen. Allerdings sei er weder vom Vorstand noch vom Aufsichtsrat um Hilfe gebeten worden.

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