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Schlaudraff gewinnt Prozess gegen Hannover 96

Konnte einen juristischen Teilerfolg verbuchen: Ex-96-Sportdirektor Jan Schlaudraff. Foto: Peter Steffen/dpa

Konnte einen juristischen Teilerfolg verbuchen: Ex-96-Sportdirektor Jan Schlaudraff. Foto: Peter Steffen/dpa

Hannover (dpa) - Der ehemalige Sportdirektor Jan Schlaudraff hat im Prozess gegen Fußball-Zweitligist Hannover 96 wegen seiner fristlosen Kündigung einen Sieg errungen.

Das Arbeitsgericht Hannover entschied am Dienstag nach mehrstündiger Verhandlung, dass die Gründe für die im Februar ausgesprochene Kündigung nicht plausibel gewesen seien. Dem Ex-Profi stehen damit mehr als 168.000 Euro Nachzahlung zu. Zudem läuft der Vertrag von Schlaudraff unbefristet weiter.

Allerdings wird der 37-Jährige nicht mehr für den Club tätig sein. In den nächsten Wochen sollen beide Seiten Gespräche über eine Auflösung des Vertrages in Angriff nehmen. Bis dahin muss 96 Schlaudraff weiterbezahlen. Der Club kann gegen das Urteil aber noch Berufung einlegen.

Schlaudraff war von Sommer 2019 bis Anfang 2020 als Sportdirektor in Hannover tätig. Zusammen mit Trainer Mirko Slomka sollte er die Niedersachsen wieder in die 1. Liga führen. Allerdings geriet Hannover auch in der 2. Liga in Abstiegsgefahr, so dass sich der Verein erst von Slomka und dann von Schlaudraff trennte. Wenig später wurde die Freistellung von Schlaudraff in eine fristlose Kündigung umgewandelt, die laut Arbeitsgericht aber unwirksam ist.

© dpa-infocom, dpa:201124-99-449186/2

96-Mitteilung zur Kündigung von Schlaudraff vom 28.2.

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