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Thioune zu Pollersbeck-Degradierung: «Ein wenig HSV-müde»

Ist nur noch die Nummer drei im HSV-Tor: Julian Pollersbeck. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Ist nur noch die Nummer drei im HSV-Tor: Julian Pollersbeck. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Hamburg (dpa) - Trainer Daniel Thioune vom Fußball-Zweitligisten Hamburger SV hat mit seiner Entscheidung in der Torwartfrage für Gesprächsstoff gesorgt.

Julian Pollersbeck, einst die Nummer eins beim HSV, ist von Thioune zur Nummer drei erklärt worden. Dies war dem U21-Europameister von 2017 bereits in der vergangenen Spielzeit unter Thioune-Vorgänger Dieter Hecking widerfahren. Erst kurz vor Saisonende beförderte Hecking ihn dann wieder zur Nummer eins.

Thioune erklärte die erneute Degradierung des 26-Jährigen mit dessen Einstellung. «Wir brauchen einen Spieler, der mit 100 Prozent beim HSV ist und sich dieser Aufgabe verschreibt», sagte Thioune in einem Interview dem Radiosender NDR 90,3. «Aber ich habe festgestellt, dass er vielleicht ein wenig HSV-müde ist.»

Ob nun Daniel Heuer Fernandes oder Tom Mickel die Nummer eins im Tor sein wird, ließ Thioune offen. «Es war die Entscheidung eher gegen Julian und noch nicht für einen der beiden», sagte der 46 Jahre alte Trainer. Als eine Herausforderung sieht er dabei, wenn man «Person und Sache voneinander trennen muss».

© dpa-infocom, dpa:200907-99-461969/2

NDR-Interview Thioune

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