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17 Männer und eine Frau wählen den EM-Gastgeber 2024

DFB-Präsident Reinhard Grindel darf an der Wahl nicht teilnehmen, da sich Deutschland um das Turnier bewirbt. Foto: Christophe Gateau

DFB-Präsident Reinhard Grindel darf an der Wahl nicht teilnehmen, da sich Deutschland um das Turnier bewirbt. Foto: Christophe Gateau

Nyon (dpa) - Die EM-Gastgeber werden vom Exekutivkomitee der Europäischen Fußball-Union (UEFA) gewählt. Am 27. September entscheiden die Mitglieder des Gremiums um UEFA-Präsident Aleksander Ceferin, ob Deutschland oder die Türkei das Kontinentalturnier 2024 veranstaltet.

DFB-Präsident Reinhard Grindel und sein türkischer Kollege Servet Yardımcı dürfen an der Wahl nicht teilnehmen, da sich ihre Länder um das Turnier bewerben. Einzige wahlberechtigte Frau ist die Französin Florence Hardouin, die dem UEFA-Exko seit 2016 angehört.

Erstmals an einer EM-Wahl teilnehmen können die von der European Club Association ins Exko entsandten Mitglieder Andrea Agnelli (Italien) und Ivan Gazidis (England), sowie der Vertreter der European Professional Football Leagues, Lars Christer Olsson (Schweden).

Das Wahlprozedere sieht laut Artikel A.4 der UEFA-Regularien vor, dass jedes Exko-Mitglied seinem Favoriten zwei Punkte gibt, dem anderen Kandidaten einen. Der Kandidat mit den meisten Punkten gewinnt die Abstimmung. Bei Stimmengleichheit gibt das Votum des Sitzungsleiters, in der Regel UEFA-Präsident Ceferin, den Ausschlag.

Die wahlberechtigten Mitglieder des UEFA-Exekutivkomitees (Stand 23.4.2018):

Alexander Ceferin (Slowenien), Karl-Erik Nilsson (Schweden), Fernando Gomes (Portugal), Grigori Surkis (Ukraine), Michele Uva (Italien), David Gill (England), Zbigniew Boniek (Polen), Sandor Csanyi (Ungarn), John Delaney (Irland), Peter Gilliéron (Schweiz), Florence Hardouin (Frankreich), Borislaw Michailow (Bulgarien), Jan Luis Larrea Sarobe (Spanien), Davor Suker (Kroatien), Michael van Praag (Niederlande), Andrea Agnelli (Italien), Ivan Gazidis (England), Lars Christer Olsson (Schweden).

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