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Bergamos Gosens zu DFB-Interesse: «Positive Nachricht»

Für Robin Gosens von Atalanta Bergamo war das jüngste Interesse von Bundestrainer Joachim Löw ein Stimmungsaufheller. Foto: Bernd Thissen/dpa

Für Robin Gosens von Atalanta Bergamo war das jüngste Interesse von Bundestrainer Joachim Löw ein Stimmungsaufheller. Foto: Bernd Thissen/dpa

Bergamo (dpa) - Für Robin Gosens von Atalanta Bergamo war das jüngste Interesse von Joachim Löw ein Stimmungsaufheller - auch wenn es mit dem Debüt in der Fußball-Nationalmannschaft wegen der Corona-Krise nicht klappte.

Der Bundestrainer hatte dem «Kicker» zuletzt gesagt, dass er den 25 Jahre alten Verteidiger des italienischen Champions-League-Clubs zu den Länderspielen im März einladen wollte. Die aber fielen aus. «Für mich war es nach drei Wochen in der Quarantäne einfach herrlich, wieder mal eine positive Nachricht zu erhalten», sagte Gosens dem «Sportbuzzer». Wochenlang sei der Serie-A-Profi nur «wegen der schrecklichen Lage bei uns» in Norditalien kontaktiert worden.

Der Rheinländer erzählte, dass er selbst aus den Medien von der verhinderten Nominierung für die Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes erfahren habe. «Es war natürlich schon komisch, weil ich im Vorfeld nichts davon gewusst und auch mit niemandem vom DFB gesprochen hatte. Aber ich war deswegen gar nicht böse, zumal sich die Verantwortlichen unter normalen Umständen mit Sicherheit gemeldet hätten», sagte er.

Er will nicht hadern, weil ihm die Pandemie die Einladung zu Löw und möglicherweise das Ticket für die EM 2020 vermasselt hat. Nun habe Gosens eben «ein Jahr mehr Zeit zu beweisen, dass ich ein Spieler für die Nationalmannschaft bin. So empfinde ich das auch eher.»

Der Außenverteidiger spielt seit 2017 in der Serie A. Jüngst sorgte Atalanta in der Champions League für Furore und zog ins Viertelfinale ein. Gosens war in den Niederlanden Fußball-Profi geworden, ehe er nach Italien ging. In Deutschland spielte er bislang noch nicht im Erwachsenenbereich. Er unterstrich aber, die Bundesliga stehe «auf meiner Bucket List weiterhin ganz oben. Das ist so, seitdem ich sechs war, seitdem ich Profi wurde – und das wird auch so bleiben.»

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