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Bierhoff: Jungstars wachsen schnell

Belebt das Spiel der Nationalmannschaft: Leroy Sané. Foto: Christian Charisius

Belebt das Spiel der Nationalmannschaft: Leroy Sané. Foto: Christian Charisius

Mainz (dpa) - Oliver Bierhoff sieht in Jungstars wie Leroy Sané, Serge Gnabry und Julian Brandt eine große Chance für das deutsche Fußball-Nationalteam.

Der DFB-Direktor fordert von den Aufsteigern aber auch den nächsten Schritt. «Ich sehe mit Freude, wie schnell einige Spieler schon wachsen. Wenn ich jetzt Leroy nehme und ihn mit der Zeit vor der WM vergleiche – oder Brandt oder Gnabry. Das sind alles Spieler, die bei uns schon Akzente gesetzt haben, obwohl sie erst Anfang 20 sind. Was jetzt kommen muss, ist die Kontinuität», sagte der Bierhoff dem Internetportal «Sportbuzzer».

Sané (23), den der FC Bayern gern von Manchester City holen würde, der Münchner Gnabry (23) und der künftige Dortmunder Brandt (23) verkörpern «eine andere Generation, mit anderen Typen», erklärte Bierhoff: «Ich glaube, die Zuschauer haben Lust darauf.»

Auch der Leverkusener Kai Havertz, der am Tag des EM-Qualifikationsspiels gegen Estland 20 Jahre alt wurde, der Leipziger Timo Werner (23), die Abwehrspieler Lukas Klostermann (Leipzig/23), Niklas Süle (FC Bayern/23), Thilo Kehrer (22/Paris Saint-Germain), Leon Goretzka (24/FC Bayern) und Jonathan Tah (Leverkusen/23) gehören zu den jungen Hoffnungsträgern.

Wichtig sei, dass diese Profis in ihren Vereinen auf höchstem Level regelmäßig spielen, betonte Bierhoff. Deshalb sei auch der Wechsel von Brandt von Bayer 04 Leverkusen zu Borussia Dortmund sehr gut, «weil er beim BVB den nächsten Schritt machen kann, ohne gleich zum FC Barcelona oder Real Madrid zu gehen». Sané könne sich überall durchsetzen, glaubt Bierhoff: «Der Bundesliga würde es auf jeden Fall guttun, wenn ein Spieler wie Leroy Sané hier wäre.»

Bei Stürmer Werner, der wie Sané als Zukunftsspieler des FC Bayern gehandelt wird, könne er sich für die nächsten Jahre einen Verein mit familiärem Umfeld vorstellen, in dem er sich wohlfühlt, meinte der DFB-Direktor.

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