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Eintracht mit Schwung nach Vaduz

Eintracht-Neuzugang Djibril Sow beim Training. Foto: Uwe Anspach

Eintracht-Neuzugang Djibril Sow beim Training. Foto: Uwe Anspach

Frankfurt/Main (dpa) - Mit Kevin Trapp besiegte Eintracht Frankfurt in der Vorsaison internationale Schwergewichte wie Inter Mailand und Benfica Lissabon, noch ohne den Torwart muss die Pflichtaufgabe beim FC Vaduz gelingen. 

Das dürfte Trainer Adi Hütter und Sport-Vorstand Fredi Bobic aber kaum stören, denn die Rückkehr des 29-Jährigen scheint nur noch Formsache zu sein. Laut Sky ist der Wechsel für eine Summe von sieben Millionen Euro fix. Eine offizielle Bestätigung der Eintracht blieb zunächst aus, demzufolge befand sich Trapp auch nicht unter den 20 Spielern, die am Mittwoch nach Liechtenstein aufbrachen.

Die bevorstehende Verpflichtung des Klasse-Keepers bis 2024 beschert den Europa-Spezialisten mächtig Rückenwind für die nächste Hürde auf dem beschwerlichen Weg in ein weitere Europa-League-Saison. Am Donnerstag (20.30 Uhr/Nitro) gastieren die Hessen in der Hauptstadt Liechtensteins zum Hinspiel bei einem Verein, der lediglich in der 2. Schweizer Liga spielt.

«Wir sind natürlich haushoher Favorit, aber diese Rolle müssen wir auch erst einmal erfüllen», sagte Djibril Sow, der für mehr als zehn Millionen Euro kam, bei dem Gastspiel aufgrund einer Oberschenkelverletzung aber noch fehlen wird.

WM-Teilnehmer Trapp, der im DFB-Team hinter Manuel Neuer und Marc-André ter Stegen als Nummer drei gilt, verkörperte beim furiosen Ritt ins Europa-League-Halbfinale der Vorsaison besondere Klasse. Über Flora Tallinn, den FC Vaduz sowie der Play-off-Runde gegen Racing Straßburg oder Lokomotive Plowdiw soll nun das nächste Abenteuer, bei dem Trapp im Mittelpunkt stehen dürfte, ermöglicht werden. 

Die Euphorie am Main ist schon wieder ausgebrochen. In kürzester Zeit waren die Qualifikations-Heimspiele ausverkauft, auch die Auswärtsreisen sind unter den Fans begehrt. Ein besonderes Match steht an diesem Donnerstag auch für Hütter auf dem Programm.

«Ich kenne das Team aus meiner Zeit in der Schweiz sehr gut, zumal die Stadt nur etwa eine halbe Stunde von meiner Heimat entfernt ist», sagte der Österreicher, der bei den Young Boys Bern tätig war. «Es ist schön, fast in der Heimat zu spielen.» An der sportlichen  Aufgabe, möglichst mit zwei Siegen ungefährdet die Play-offs zu erreichen, ändert das freilich nichts.

Im Personalpuzzle der Eintracht schließen sich mehr und mehr die Lücken. Nach den millionenschweren Abgängen von Luka Jovic (Real Madrid) und Sebastien Haller (West Ham United) wurden in Sow, Sebastian Rode, Martin Hinteregger und Erik Durm schon einige Neueinkäufe vorgestellt. Nur die leergekaufte Angriffsreihe, in der auch noch der Abgang von Vize-Weltmeister Ante Rebic drohen könnte, ist für die Verantwortlichen noch nicht zufriedenstellend besetzt. «Wir werden im Sturm noch etwas machen», kündigten Hütter und Bobic unisono an. Zwischen den Pfosten scheint die ideale Lösung dagegen schon gefunden.

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