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«Hochsensibel»: FCK vor Investorenangebote-Entscheidung

Im Insolvenzverfahren beim 1. FC Kaiserslautern stehen wegweisende Entscheidungen an. Foto: Uwe Anspach/dpa

Im Insolvenzverfahren beim 1. FC Kaiserslautern stehen wegweisende Entscheidungen an. Foto: Uwe Anspach/dpa

Kaiserslautern (dpa) - Der 1. FC Kaiserslautern steht im Insolvenzverfahren vor einer weitreichenden Entscheidung.

Übereinstimmenden Medienberichten zufolge will der Gläubigerausschuss an diesem Mittwoch darüber entscheiden, welches Investorenangebot der Traditionsclub annimmt. Der Fußball-Drittligist hat sich dazu bisher nicht geäußert.

«Das Thema ist hochsensibel, es ist ein hochsensibler Gläubiger- und Investorenprozess. Ich bin überzeugt, dass wir eine große, eine historische Chance haben, wenn wir alle für das Gemeinsame kämpfen und wenn wir alle in der gleichen Mannschaft spielen», mahnte zuletzt Markus Merk, der Beiratsvorsitzende der Management GmbH und frühere WM-Schiedsrichter, im SWR-Radio.

Der viermalige deutsche Meister befindet sich im Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung und es liegen ihm zwei Angebote von Investoren vor. Eines einer sogenannten Dubai-Gruppe, ein anderes haben regionale Investoren abgegeben. Über beide Angebote ist im Detail weiter wenig bekannt. Hinter der Offerte aus Dubai soll der 71-jährige deutsche Geschäftsmann Horst Peter Petersen stehen.

Zu der regionalen Investorengruppe um Sprecher Giuseppe Nardi zählen auch Peter Theiss, Klaus Dienes, Dieter Buchholz und Axel Kemmler. «Die beiden Angebote werden intensiv geprüft. Individuell und natürlich auch die Frage, ob wir diese beiden Angebote zusammenbringen können. Das würde ich mir wünschen», sagte Merk. Petersen und seine Partner wollen offenbar mit einer Eigenkapitaleinlage von rund 20 Millionen Euro einsteigen. Bei Nardi und Co. wird von einem Angebot um die acht Millionen Euro berichtet.

Am 20. Juli hatte sich der Gläubigerausschuss erstmals mit beiden Offerten konkret beschäftigt. An diesem Mittwoch soll nun endgültig darüber abgestimmt werden. Im Anschluss muss FCK-Geschäftsführer Soeren Oliver Voigt zusammen mit den Partnern und Juristen die Verträge ausarbeiten, die dann von dem vom Amtsgericht Kaiserslautern bestellten Sachwalter Andreas Kleinschmidt geprüft werden.

© dpa-infocom, dpa:200728-99-951832/2

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