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Insolvenzverwalter macht Fans für Rücktritte verantwortlich

Der Chemnitzer Trainer David Bergner wurde auf eigenen Wunsch von seinen Aufgaben entbunden. Foto: Robert Michael

Der Chemnitzer Trainer David Bergner wurde auf eigenen Wunsch von seinen Aufgaben entbunden. Foto: Robert Michael

Chemnitz (dpa) – Nach den Rücktritten von Cheftrainer David Bergner und Geschäftsführer Thomas Sobotzik beim Chemnitzer FC hat Insolvenzverwalter Klaus Siemon die Fans des Fußball-Drittligisten kritisiert.

«Die Rücktritte bedeuten einen erheblichen Rückschlag. Verantwortlich für diese Entwicklung ist die Fanszene, die es unterlassen hat, Thomas Sobotzik, aber auch David Bergner in geeigneter Weise den Rücken zu stärken als es notwendig war», teilte Siemon in einer Erklärung mit: «Eine sportlich überaus erfolgreiche Phase der Sanierung geht damit in bedauerlicher Weise zu Ende.»

Bergner und Sobotzik waren von ihren Aufgaben und Ämtern am Mittwoch auf eigenen Wunsch entbunden worden. Beide sahen sich in den vergangenen Wochen Anfeindungen ausgesetzt. Die sportliche Situation soll bei den Entscheidungen nur eine untergeordnete Rolle gespielt haben. Aus den ersten sieben Saisonspielen holte der CFC drei Punkte und ist Tabellenvorletzter.

Zwischen Teilen der CFC-Fans und dem durch ein Insolvenzverfahren belasteten Verein war es zuletzt zu einem massiven Zerwürfnis gekommen. Der CFC hatte Fan-Liebling Daniel Frahn Anfang August wegen seiner angeblichen Nähe zur rechten Szene gekündigt. Ende August hatten einige Chemnitzer Anhänger nach Angaben des Clubs Sobotzik während der Partie bei Bayern München II als «Judensau» beschimpft. Der Verein erstattete Anzeige, Frahn distanzierte sich vehement von diesen Äußerungen.

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