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Nach Torfestivals: Herrlich «würde auch mal ein 1:0 nehmen»

Leverkusen Trainer Heiko Herrlich. Foto: Federico Gambarini

Leverkusen Trainer Heiko Herrlich. Foto: Federico Gambarini

Leverkusen (dpa) - Tor-Festivals mit ungewissem Ausgang hat Heiko Herrlich in den letzten Tagen genug erlebt. «Ich würde auch mal ein 1:0 nehmen», sagte der Trainer von Bayer Leverkusen vor dem Europa-League-Spiel gegen den FC Zürich am Donnerstag (21.00 Uhr).

23 Tore sind in den letzten vier Spielen von Bayer insgesamt gefallen. Doch nur zwei Partien gewannen die Leverkusener, die beiden anderen gingen verloren. Gegen den Schweizer Pokalsieger FC Zürich reicht nun ein Sieg, um schon am drittletzten Spieltag den Einzug in die K.o.-Runde zu sichern - falls die beiden Gruppen-Rivalen Ludogorez Rasgrad und AEK Larnaka sich unentscheiden trennen.

Vor allem will Herrlich nach dem emotionalen Auf und Ab der letzten Wochen mit Erfolgen gegen Zürich und am Sonntag in Leipzig endlich mal eine ruhige Länderspiel-Pause erleben. «Diese Sehnsucht nach Ruhe ist immer da, unabhängig von der Achterbahnfahrt, die wir hinter uns haben», sagte der 46-Jährige. «Wir haben uns ja fast schon dran gewöhnt, dass es unruhig ist. Natürlich ist es unser Ziel, wieder in ruhigere Fahrwasser zu kommen. Aber das werden nur die Ergebnisse bringen.»

Und diese werden nur mit defensiver Stabilität kommen. 2:3, 6:2, 5:0 und 1:4 lauteten die letzten vier Ergebnisse aus Leverkusener Sicht. In der Europa League sind in drei Partien schon 16 Tore gefallen, in jedem kassierte Bayer mindestens zwei Gegentreffer. «Wir haben sehr viele Tore geschossen und gegen Bremen und Mönchengladbach gezeigt, zu was unsere Offensive fähig ist», sagte der Trainer. «Aber wir haben definitiv zu viele Gegentore bekommen. Und sie sind teilweise auch viel zu einfach gefallen.» Deshalb müsse es «das vorrangige Ziel sein, am Donnerstag, am Sonntag und am besten für die ganze Saison, dass wir weniger Gegentore bekommen».

Nationalspieler Julian Brandt glaubt nach der Niederlage am Samstag gegen Hoffenheim nicht an ein mentales Problem. «Wir konnten die Woche leider nicht veredeln», sagte der 22-Jährige. «Aber die Siege haben uns dennoch viel Selbstvertrauen gegeben. Und ich mache mir keine Sorgen, dass wieder etwas Negatives aufkommt. Der Trend geht auf jeden Fall nach oben.»

Ein kurioses Wiedersehen gibt es für Brandt derweil mit dem Züricher Trainer Ludovic Magnin. Als der 2002 zu Werder Bremen wechselte, spielte der gebürtige Bremer Brandt als Steppke im Stadtteil-Verein SC Borgfeld. «Ich weiß nicht, ob Ludovic sich daran erinnert», sagte der Nationalspieler schmunzelnd: «Aber ich war sehr gut befreundet mit Frank Verlaats Sohn Jesper. Und deshalb haben wir mal zusammen trainiert. Da war ich aber erst fünf oder sechs.» Am Donnerstag trifft der Nationalspieler Brandt auf den Profi-Trainer Magnin.

Informationen zum Spiel bei uefa.com

Pressemappe bei uefa.com

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