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Brand: TV-Blackout bei Handball-WM wäre «sehr bitter»

Sorgt sich um die TV-Übertragung der Handball-WM 2019: Heiner Brand. Foto: Uwe Anspach

Sorgt sich um die TV-Übertragung der Handball-WM 2019: Heiner Brand. Foto: Uwe Anspach

Düsseldorf (dpa) - Für den früheren Handball-Nationaltrainer Heiner Brand wäre ein TV-Blackout während der Handball-Weltmeisterschaft in Deutschland und Dänemark «sehr bitter».

Denn für Brand ist die deutsche Nationalmannschaft ein «Garant für gute Einschaltquoten». Brand sagte der «Rheinischen Post»: «Wir haben es bei der WM 2007 gesehen, da war die Begeisterung im Land riesengroß, und wir hatten sensationelle Quoten.» Im Schnitt 16,17 Millionen Zuschauer sahen seinerzeit den deutschen Finalsieg gegen Polen in der ARD. Das entsprach einem Marktanteil von 58,3 Prozent.

Knapp fünf Monate vor der Handball-WM in Deutschland und Dänemark sorgt die unklare Lage bei der Vergabe der Fernsehrechte für große Unruhe. Weil die weltweit tätige Rechteagentur MP & Silva offenbar in ernsten finanziellen Schwierigkeiten steckt, droht bei der Endrunde vom 10. bis 27. Januar kommenden Jahres nach 2015 und 2017 erneut ein öffentlich-rechtlicher TV-Blackout.

Brand, Botschafter der WM 2019, beklagte die Abhängigkeit des Sports von Rechteagenturen. «Die Übertragungsrechte werden vergeben, und dann ist man abhängig von den Anbietern. Das war im Handball zuletzt bei der WM 2015 in Katar und bei der WM 2017 in Frankreich auch der Fall.»

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