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Füchse Berlin und Rhein-Neckar Löwen mit Remis

Der Berliner Paul Drux (l) versucht sich gegen Gedeón Guardiola von den Rhein-Neckar Löwen durchzusetzen. Foto: Maurizio Gambarini

Der Berliner Paul Drux (l) versucht sich gegen Gedeón Guardiola von den Rhein-Neckar Löwen durchzusetzen. Foto: Maurizio Gambarini

Spitzenreiter ist mit zwei Minuspunkten weniger (41:3) die SG Flensburg-Handewitt vor dem THW Kiel (36:8), beide haben schon zwei Partien mehr als die Löwen absolviert. Die Füchse Berlin verpassten es auf Rang vier mit nunmehr 33:11 Punkten, näher an das Top-Trio heranzurücken.

Die Berliner setzten vor 9000 Zuschauern in der ausverkauften Max-Schmeling-Halle von Beginn an auf Tempo, weil sie einen Kräfteverschleiß des Meisters erwartet hatten. Die Mannheimer mussten erst am Donnerstag eine schmerzliche 31:37-Niederlage in der Champions League bei Pivovarna Lasko Celje hinnehmen und waren von dort aus direkt nach Berlin gereist. Die Taktik der Gastgeber zahlte sich zunächst aus. Mit einem glänzend aufgelegten Nationaltorwart Silvio Heinevetter zwischen den Pfosten zogen die Füchse in der ersten Hälfte auf 13:7 und 16:10 davon.

Nach dem Seitenwechsel stellte Gäste-Trainer Nikolaj Jacobsen die Deckung auf ein 5:1 um und setzte vermehrt auf das 7:6-Spiel ohne Torwart. Das nutzten die Gastgeber zu Treffern ins leere Gehäuse, doch die Mannheimer profitierten nun von ihrer tieferen Bank, zumal die Füchse in den letzten 20 Minuten auf den mit Rot vom Platz gestellten Kreisläufer Kresimir Kozina verzichten mussten. So kamen die Löwen in den letzten Minuten noch zum Ausgleich, der nur auf Grund der kämpferischen Einstellung verdient war.

Bericht auf Homepage der Handball-Bundesliga

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