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Handball-Bundesliga will in WM-Debatte auch Experten fragen

Frank Bohmann, Geschäftsführer der Handball-Bundesliga (HBL). Foto: Marius Becker/dpa

Frank Bohmann, Geschäftsführer der Handball-Bundesliga (HBL). Foto: Marius Becker/dpa

Köln (dpa) - In der Debatte um die Austragung der Handball-WM im Januar in Ägypten will die Bundesliga (HBL) den Kontakt zum Weltverband IHF in nächster Zeit intensivieren.

«Wir sitzen mit der IHF in einem Boot, und alle Clubs wissen auch um die Bedeutung einer WM für den Handball», sagte HBL-Geschäftsführer Frank Bohmann der Deutschen Presse-Agentur. Gleichzeitig gebe es angesichts der Corona-Pandemie weiter viele Bedenken.

Gemeinsam mit dem Deutschen Handballbund wolle man deshalb auch Rat bei Experten suchen, um Antworten auf verschiedene Fragen zur WM zu bekommen: «Was hätte das für Konsequenzen, wenn ein Verein Spieler nicht abstellen möchte? Welche Konsequenzen hätte es, das Turnier möglicherweise zu verschieben?», nannte der 55-Jährige zwei Beispiele.

Die Sorgen vieler Clubs wurden zuletzt größer, weil nach der Länderspielpause Anfang November zahlreiche Nationalspieler positiv auf Corona getestet worden waren. Daraufhin mussten einige Bundesliga-Spiele abgesagt werden. Dennoch möchte die HBL den Spielbetrieb aufrechterhalten und zur Not auch mindestens bis Jahresende weiter ohne Zuschauer spielen. Darauf habe man sich auf einer weiteren Schalte mit den Bundesligisten geeinigt, sagte Bohmann.

© dpa-infocom, dpa:201118-99-379973/2

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