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Hannover besiegt SC Magdeburg - Dämpfer für Löwen

Tortz der dreizehn Tore von Uwe Gensheimer kassierten die Rhein-Neckar Löwen in Erlangen eine Niederlage. Foto: Uwe Anspach/dpa

Tortz der dreizehn Tore von Uwe Gensheimer kassierten die Rhein-Neckar Löwen in Erlangen eine Niederlage. Foto: Uwe Anspach/dpa

Hannover (dpa) - Die Handballer der TSV Hannover-Burgdorf haben den nächsten Coup gelandet. Die Niedersachsen gewannen am Sonntag auch ihr Heimspiel gegen den SC Magdeburg 31:28 (15:14) und verteidigten die Tabellenführung in der Bundesliga.

«Das ist ein großartiges Gefühl», sagte Hannovers Spielmacher Morten Olsen nach dem Spiel im TV-Sender Sky. Am Donnerstag wartet dann mit der Partie gegen die Rhein-Neckar Löwen die nächste Herausforderung auf die Mannschaft von TSV-Coach Carlos Ortega.

Die Löwen mussten derweil den nächsten Dämpfer hinnehmen. Das Team von Trainer Kristjan Andresson spielte beim HC Erlangen nur 29:29 (16:17). Dabei hatten die Mannheimer fünf Minuten vor Schluss noch mit 29:26 in Führung gelegen. Danach aber gelang ihnen kein weiterer Treffer mehr. Bester Werfer war Uwe Gensheimer mit 13 Toren für die Löwen.

Im Angriff prägten viele Ballverluste und vergebene Gelegenheiten das Spiel der Mannheimer. So scheiterte Gensheimer mit zwei Siebenmetern am starken Erlanger Keeper Carsten Lichtlein. Die Franken belohnten sich für eine couragierte Leistung mit dem Remis, das Rechtsaußen Johannes Sellin kurz vor Schluss per Tempogegenstoß sicherte. «Wir haben an uns geglaubt», sagte Lichtlein nach dem Spiel: «Es war ein toller Kampf, und die Mannschaft hat sich den Punkt verdient.» Gensheimer dagegen war unzufrieden und selbstkritisch: «Wir haben es uns selbst zuzuschreiben», sagte der Kapitän der deutschen Nationalmannschaft.

Mit viel Kampf sicherte sich Meister SG Flensburg-Handewitt das 27:23 (13:12) beim TSV GWD Minden. Bei den eigenen Strafwürfen setzte SG-Trainer Maik Machulla auf den erst 19 Jahre alten Niels Versteijnen. Der Niederländer rechtfertigte das in ihn gesetzte Vertrauen mit vier Toren bei fünf Versuchen.

Die MT Melsungen drehte im Hessen-Derby bei der HSG Wetzlar ein schon verloren geglaubtes Spiel. Nach einem 11:17-Pausenrückstand setzte sich die MT noch mit 31:26 durch. Viel Widerstand leistete auch der Bergische HC, der bei den Füchsen Berlin eine 24:27 (11:12)-Niederlage hinnehmen musste. Frisch Auf Göppingen hatte dagegen beim 29:21 (17:8) über die Eulen Ludwigshafen keine Probleme.

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