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Neunter Saisonsieg für starke Kugelstoßerin Schwanitz

Christina Schwanitz ist nach ihrer Babypause wieder auf dem Weg Richtung Weltspitze. Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild

Christina Schwanitz ist nach ihrer Babypause wieder auf dem Weg Richtung Weltspitze. Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild

Rabat (dpa) - Kugelstoßerin Christina Schwanitz hat in Afrika ihren neunten Saisonsieg gefeiert - in Europa will sie in gut drei Wochen wieder die Nummer 1 sein.

Beim Diamond-League-Meeting im marokkanischen Rabat setzte sich die 32-Jährige vom LV 90 Erzgebirge mit 19,40 Metern durch und stellte nach langer Babypause ihre steigende Form unter Beweis. Bei der Leichtathletik-EM in Berlin (6. bis 12. August) will die Mutter von Zwillingen den Hattrick - es wäre ihr drittes Gold nach 2014 und 2016.

«Ich hatte erwartet, hier zu gewinnen, besonders dank der Hilfe der Zuschauer», sagte Schwanitz, die mit 19,78 Metern in der europäischen Saison-Bestenliste derzeit vorn liegt. «Das gute Wetter hat auch mitgeholfen», meinte die Weltmeisterin von 2015, die langsam, aber sicher zu alter Stärke zurückfindet - und sich mit jedem Sieg neues Selbstvertrauen holt. «Ich will jetzt auch in Monaco, Birmingham und Brüssel gewinnen», sagte Schwanitz vor den nächsten Stationen der Premium-Serie des Weltverbandes IAAF.

Die Niederländerin Sifan Hassan wurde als Zweite in einem superschnellen 5000-Meter-Rennen fast wie die Siegerin gefeiert: In 14:22,34 Minuten verbesserte die 25-Jährige den zehn Jahre alten Europarekord der Russin Lilja Schobuchowa schließlich um 1,41 Sekunden. Der Reporter von «De Telegraaf» jubelte auf Twitter: «Wow, was für eine Weltklasseleistung von Sifan!».

Angesichts von Fußball-WM, Wimbledon und Tour des France ging der Rekordlauf von Hassan, die in Äthiopien geboren wurde und mit 15 Jahren als Flüchtling in ihre neue Heimat kam, in den holländischen Medien völlig unter. Den Sieg sicherte sich Hellen Obiri aus Kenia mit der Weltjahresbestzeit von 14:21,75 Minuten.

Für die Hochspringerin Maria Lasitskene ging in Rabat eine wohl einmalige Serie überraschend zu Ende: Nach 45 Siegen musste sich die Freiluft- und Hallenweltmeisterin aus Russland, die für das Team Neutraler Athleten startet, wieder geschlagen geben. Mit 1,90 Metern wurde Lasitskene Dritte; die Bulgarin Mirela Demirewa gewann vor der Ukrainerin Julia Lewtschenko (beide 1,94 Meter).

Speerwerfer Andreas Hofmann hatte mit 88,58 Metern lange geführt, am Ende musste sich der Mannheimer aber dem Esten Magnus Kirt geschlagen geben, der mit 89,75 Metern im letzten Versuch einen Landesrekord aufstellte. Olympiasieger Thomas Röhler aus Jena wurde mit 85,19 Metern Vierter. Weltmeister Johannes Vetter (Offenburg) kuriert derzeit eine Verletzung aus.

DLV-Saisonbestenlisten (Stand: 9. Juli)

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