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Speerwurf-Ass Hofmann hofft nach Operation auf Olympia

Weltklasse-Speerwerfer Andreas Hofmann hofft trotz einer Operation am Wurfarm noch auf seine Olympia-Teilnahme. Foto: Uwe Anspach/dpa

Weltklasse-Speerwerfer Andreas Hofmann hofft trotz einer Operation am Wurfarm noch auf seine Olympia-Teilnahme. Foto: Uwe Anspach/dpa

Waghäusel (dpa) - Weltklasse-Speerwerfer Andreas Hofmann hofft trotz einer Operation am Wurfarm noch auf seine Olympia-Teilnahme. Dem Vize-Europameister von 2018 wurde am 3. Februar eine Sehne aus dem Unterarm im Ellbogen eingesetzt.

«In dieser Woche steht die zweite Nachuntersuchung an. Ich hoffe, dass ich dann grünes Licht bekomme für das Krafttraining. Den Ellbogen kann ich schon wieder durchstrecken», sagte der 29-Jährige von der MTG Mannheim in einem Interview der «Badischen Neuesten Nachrichten».

Hofmann war 2018 und 2019 deutscher Meister und hat eine Bestleistung von 92,06 Metern. Bei der WM 2019 in Doha/Katar galt er als Titelanwärter, schied aber überraschend in der Qualifikation aus. «Die Tür ist für mich noch nicht zu. Olympia habe ich noch nicht abgeschrieben», sagte Hofmann mit Blick auf die Sommerspiele in Tokio. Bis Ende Juni die Norm von 85 Metern zu werfen, sei aber eine große Herausforderung. «Ich glaube aber auch nicht, dass 85 Meter reichen für die Top Drei in Deutschland angesichts der großen Konkurrenz.»

Hofmann, Olympiasieger Thomas Röhler (Jena) und Ex-Weltmeister Johannes Vetter (Offenburg) gehören seit Jahren zur absoluten Weltspitze.

© dpa-infocom, dpa:210426-99-356249/2

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