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Aston-Martin-Heimpremiere auf «Männerstrecke»

Teamchef bei Aston Martin: Florian Kamelger. Foto: Monika Skolimowska

Teamchef bei Aston Martin: Florian Kamelger. Foto: Monika Skolimowska

Brands Hatch (dpa) – Für Neuling Aston Martin rückt die Punktejagd beim sechsten Rennwochenende des Deutschen Tourenwagen-Masters in Brands Hatch in den Hintergrund.

«Brands Hatch ist das Heimrennen für Aston Martin in der DTM. Dort wird unser Aston Martin Vantage DTM erstmals den englischen Fans live in einem Rennen präsentiert. Außerdem sind für uns mit Paul Di Resta und Jake Dennis zwei britische Fahrer am Start, die sich auf ihr Home Race ganz besonders freuen», sagte Aston Martin-Teamchef Florian Kamelger der Deutschen Presse-Agentur vor dem elften und zwölften Rennen am kommenden Samstag und Sonntag (jeweils 14.30 Uhr/Sat 1).

Mit insgesamt 37 Zählern ist der Rückstand zu den etablierten deutschen Herstellern Audi (576 Punkte) und BMW (406) nicht einzuholen, war aber auch nicht das Ziel in der Debütsaison. «Podiumsplätze sind für uns gegenwärtig unter normalen Bedingungen nicht möglich», skizziert Kamelger die Ausgangslage für die anstehenden acht Rennen, betont aber dabei: «Wir haben die Saison keineswegs schon abgehakt.»

Unter anderen Vorzeichen reist René Rast nach Großbritannien. Der in der Fahrer-Gesamtwertung führende Audi-Pilot bezeichnet den 3,9 Kilometer langen Berg- und Talkurs als «echte Männerstrecke. Es gibt viele schnelle Kurven und fast keine Auslaufzonen. Da wird jeder Fehler direkt bestraft und man muss immer extrem konzentriert sein», sagt der Mindener, der die Fahrerwertung mit 158 Punkten anführt, 22 Zähler vor seinem Markenkollegen Nico Müller aus der Schweiz.

Besonders die erste Kurve hat es Rast angetan: «Paddock Hill kennt wohl jeder im Motorsport. Das ist eine Kurve mit Charakter und Historie.» Die 1926 eingeweihte Rennstrecke diente zunächst als Grasrennbahn für Motorradrennen, zwischen 1964 und 1986 wurden aber auch 14 WM-Läufe der Formel 1 auf dem Kurs in der Grafschaft Kent ausgetragen.

In den Meisterschaftskampf zurückgemeldet hat sich BMW-Pilot Marco Wittmann, der mit viel Rückenwind in Richtung London reist. «Nach dem Assen-Wochenende liegt das Momentum auf unserer Seite. Dort war ich der Fahrer, der am meisten Punkte gesammelt hat. Ich freue mich darauf, nach England zu kommen», sagte der Champion von 2014 und 2016, «Brands Hatch hat vom Layout her ein bisschen Ähnlichkeit mit Assen, vor allem mit den schnellen Kurven, die in das Waldstück führen», meint der Fürther, der den Rückstand von derzeit 40 Punkten auf Rast weiter vermindern möchte.

Während BMW und Audi um die Meisterschaft fahren, denkt Kamelger schon an die kommende Saison: «Natürlich haben wir schon unsere Erfahrungen und Erkenntnisse in die Planungen für das nächste Jahr einbezogen. Wir wissen, an welchen Stellschrauben wir drehen müssen.»

Nur den beiden anderen Marken hinterherzufahren, ist Kamelger aber auch in den verbleibenden Rennen zu wenig: «Wir haben ja gezeigt, dass wir mit vergleichsweise bescheidenen Mitteln und überschaubarem Aufwand bereits im Debütjahr gegen stärkste, renommierte Wettbewerber das eine oder andere Zeichen setzen können.»

Fahrerwertung in der DTM

Teamwertung in der DTM

Aston Martin r-motorsport in der DTM

BMW in der DTM

Audi in der DTM

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