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Motorrad-Pilot Schrötter: «Sehr komische Woche» vor WM-Lauf

Motorradrennfahrer Marcel Schrötter in Aktion. Foto: Theo Karanikos/ZUMA Wire/dpa

Motorradrennfahrer Marcel Schrötter in Aktion. Foto: Theo Karanikos/ZUMA Wire/dpa

Doha (dpa) - Motorradrennfahrer Marcel Schrötter spricht von einer «sehr komischen Woche» vor dem ersten Lauf zur diesjährigen Weltmeisterschaft in Katar.

«Es war erst mal ein Schock. Aber dann die Erleichterung, dass wir zumindest fahren können. Man hat die ganze Woche auf den Aprilscherz gewartet» sagte Schrötter dem Streamingdienst DAZN.

Wegen des neuartigen Coronavirus ist die MotoGP-Klasse für dieses Wochenende in Katar abgesagt worden. Zahlreiche Fahrer durften aufgrund der nationalen Bestimmungen nicht einreisen. «Wenn die Hälfte des Fahrerfeldes nicht reisen darf, kann man keine Rennen fahren. Schade, aber das ist die Situation», sagte Schrötter.

Lediglich in den kleinen Klassen Moto2 und Moto3 werden Rennen ausgetragen, weil die Fahrer sich bereits zum Training im Emirat aufgehalten hatten. Die zweite Veranstaltung in Thailand vom 20. bis 22. März wurde komplett abgesagt. Sie wird vom 2. bis 4. Oktober nachgeholt. «Die ganze Welt ist momentan ein bisschen unruhig», meinte Schrötter.

In diesem Jahr peilt der 27 Jahre alte Oberbayer eine vordere Platzierung im Gesamtklassement an. «Ich fühle mich sehr gut. Ich kann kaum erwarten loszulegen», sagte der Pflugdorfer, der in der vergangenen Saison dreimal auf dem Podium stand und in der Gesamtwertung Platz acht belegte. Sein Ziel diesmal: «Wir wollen ganz vorn mitfahren.»

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