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Nach vier Jahren Pause: Werths «ganz spezieller Sieg»

Isabell Werth auf ihrem Pferd Bella Rose. Foto: Stefan Lafrentz

Isabell Werth auf ihrem Pferd Bella Rose. Foto: Stefan Lafrentz

Stuttgart (dpa) - Für Isabell Werth schließt sich der Kreis. Vor vier Jahren gewann sie mit dem Pferd Bella Rose beim Weltcup-Turnier in Stuttgart, ehe die lange Leidenszeit begann. Und jetzt ritt die erfolgreichste Dressurreiterin der Welt ihre Stute beim Hallen-Comeback wieder auf Platz eins.

«Das ist schon ein ganz spezieller Sieg», sagte die 49 Jahre alte Dressurreiterin nach dem Erfolg im Grand Prix und strahlte. Das Besondere an dem Comeback: Der Auftritt in Stuttgart 2014 schien lange wie der Anfang vom Ende einer unvollendeten Karriere. Dreieinhalb Jahre konnte Werth die Stute danach wegen Verletzungen nicht einsetzen. Im Dressursport ist das eine kleine Ewigkeit. Immer wieder zögerte sich die Rückkehr hinaus, die fast schon unmöglich schien - und im September in den USA in Doppel-Gold bei der WM mündete.

Diese WM ist auch der Grund, warum Werth ihre Stute beim Weltcup in Stuttgart sattelt. «Moni und ich hielten es für angebracht, noch eine Kür zu reiten», berichtete die Reiterin vergnügt über ihre Abmachung mit Bundestrainerin Monica Theodorescu. Hintergrund: Bei der WM war wegen der befürchteten Auswirkungen eines Wirbelsturms die Kür abgesagt worden. «Da fehlte was», sagte Werth.

Daher wird Werth ihre Bella, wie sie ihre Stute in Kurzform nennt, am Samstag in der Weltcup-Kür reiten. Der erfolgreiche Grand Prix am Freitag war dafür die Qualifikation, die sie mit beeindruckendem Vorsprung gewann. Die Doppel-Weltmeisterin von Tryon erhielt für den Ritt mit ihrem WM-Pferd 81,826 Prozent. Mit deutlichem Abstand folgte der Däne Daniel Bachmann Andersen mit Zepter (76,826). Platz drei ging an Dorothee Schneider aus Framersheim und Sammy Davis jr. (76,435), die in Tryon ebenfalls zum deutschen WM-Team zählten.

Das nächste große Ziel für Werth ist neben der EM im August die Verteidigung des Weltcup-Titels in Göteborg. Stuttgart ist eine von zehn Qualifikationen für das Final-Turnier im April. Werth ist als Titelverteidigerin zwar automatisch qualifiziert. «Ich muss aber mit dem Pferd, das ich im Finale reiten will, vorher zweimal in einer Quali am Start gewesen sein», erklärte sie.

Geplant ist derzeit der Einsatz von Weihegold oder Emilio. «Das ist jetzt noch nicht entscheiden», sagte Werth. Bella, ihr derzeit bestes Pferd, will sie bei der EM in Rotterdam einsetzen. «Angst, dass sie sich wieder verletzt, habe ich nicht», sagte Werth: «Da ist nur die Sorge wie bei jedem Pferd, dass schnell etwas passieren kann.»

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