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Reiter Ehning zur Alkohol-Affäre: «Nicht zu tolerieren»

Springreiter Marcus Ehning wird auch bei der WM in den USA starten. Foto: Britta Pedersen

Springreiter Marcus Ehning wird auch bei der WM in den USA starten. Foto: Britta Pedersen

Tryon (dpa) - WM-Starter Marcus Ehning hat sich bestürzt und mit harscher Kritik zur Alkohol-Affäre beim deutschen Springreiter- Nachwuchs geäußert.

«Alkoholexzesse und sexuelle Übergriffe sind nicht zu tolerieren, und ich distanziere mich strikt von solchen Verhaltensweisen», sagte der 44 Jahre alte Profi aus Borken in einem Interview der Zeitung «Die Welt».

«Es besteht Aufklärungsbedarf, und es muss konsequent durchgegriffen werden, um Vorfälle dieser Art nicht wieder zuzulassen, sofern sie sich als wahr herausstellen», betonte der Weltklasse-Springreiter, der schon 2000 in Sydney Mannschafts-Gold geholt hatte. «Alkohol hat im Reitsport während des Wettkampfes absolut nichts zu suchen.»

Das Nachrichtenmagazin «Der Spiegel» hatte vor einer Woche über Alkoholexzesse und sexuelle Übergriffe von jungen Springreitern berichtet. Die Meldungen hatten vor den Weltmeisterschaften in Tryon im US-Bundesstaat North Carolina unter den deutschen WM-Startern für Unruhe gesorgt.

«Ohne etwas verharmlosen zu wollen, glaube ich, ist der Alkoholmissbrauch nicht nur ein Problem im Nachwuchsreitsport, sondern ein grundsätzliches Problem unserer Gesellschaft», sagte Ehning, der in Tryon zu den Favoriten gehört. Gefragt seien nun «zuallererst die Eltern der Jugendlichen, aber natürlich auch die Trainer, Reiterkollegen und Verbände».

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