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Wie Martin Scorsese zu seinem geschärften Blick kam

Der amerikanische Regisseur, Drehbuchautor und Filmproduzent Martin Scorsese ist ein guter Beobachter. Foto: Chris Pizzello

Der amerikanische Regisseur, Drehbuchautor und Filmproduzent Martin Scorsese ist ein guter Beobachter. Foto: Chris Pizzello

Der Hollywood-Regisseur Martin Scorsese («Taxi Driver») verdankt seine hervorragende Beobachtungsgabe nach eigener Einschätzung einer Asthma-Erkrankung während seiner Kindheit.

«Ich durfte nicht an sportlichen Betätigungen teilnehmen. Nicht einmal draußen auf der Straße mit anderen Kindern herumrennen. Mein Arzt verbot mir sogar heftiges Lachen», erzählte der 74-Jährige im «Playboy». «Also zog ich mich häufig in mein Schneckenhaus zurück und war sehr oft allein.»

Während seiner Kindheit im New Yorker Stadtviertel Little Italy habe er so «ganz feine Antennen» dafür entwickelt, was um ihn herum geschehen sei. «Für das Leben, das die Erwachsenen führten. Für die Schwierigkeiten und Sorgen, die sie hatten.» Auch thematisch habe ihn die Zeit in dem von italienischen Einwanderern geprägten Stadtteil inspiriert. Die Mafia, die Little Italy damals noch dominiert habe, spielt in vielen seiner Filme (etwa «Good Fellas - Drei Jahrzehnte in der Mafia», «Departed - Unter Feinden») eine zentrale Rolle.

© WhatsBroadcast
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