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Taylor Swift hält Hof im Pariser «Olympia»

Taylor Swift bei einem Konzert in New York. Foto: Evan Agostini

Taylor Swift bei einem Konzert in New York. Foto: Evan Agostini

Paris (dpa) - Sie hatte eingeladen. Und die Eingeladenen kamen - aus Italien, Spanien, Portugal, Deutschland und Japan. Mehr als 2000 Fans aus aller Herren Länder sahen am Montagabend in der legendären Pariser Music-Hall «Olympia» das bislang einzige Konzert der US-Popikone Taylor Swift in Europa, bei dem sie Songs aus ihrem neuen Album «Lover» vorstellte. Das siebte Werk der Sängerin und Songwriterin war am 23. August erschienen.

«Ich will etwas anderes machen. Ich will eine Party mit euch machen», sagte die 29-Jährige zur Eröffnung. Das Konzert sei also eine Auftaktparty für ihr neues Album, erklärte Swift, die bei ihrem Erscheinen auf der Bühne in einem kurzen, schwarzen Pailletten-Outfit eine Lawine von «Taylor»-Rufen auslöste.

«Guten Abend Paris, ich bin Taylor», spornte der Star seine «Swifties», wie sich ihre Fans nennen, weiter an. Und setzte nach: «Ihr kommt heute Abend aus 37 Ländern. Mein Album heißt “Lover“. Ich möchte die Liebe mit euch feiern.»

Dann legte Swift los: Mehr als 15 Titel, darunter auch Ohrwürmer aus ihrem 2014 erschienenen Album «1989» wie «Blank Space», «I Knew You Were Trouble» und «Style». Aus «Lover» stellte sie unter anderem sechs Songs in Akustikversionen vor, die sie auf Gitarre und Klavier begleitete.

Das Album sei ihre aufregendste Erfahrung gewesen, sagte die Sängerin. Darin erforsche sie alle Facetten der Liebe, zu der Glücklichsein und Enttäuschung gehörten, vor allem aber Gleichberechtigung. Bei diesem Satz wurde das Gekreische noch etwas lauter. Swift ist gegen jede Form der Diskriminierung, was sie in Paris auch in «The Man» dezidiert zum Ausdruck brachte.

In dem Lied stellt sich die Musikerin vor, wie es wäre, ein Mann zu sein. Und Hunderte «Swifties» sangen im Chor lautstark mit: «I’d be a fearless leader. I’d be an alpha type», wortwörtlich übersetzt: Ich wäre ein furchtloser Führer, ich wäre ein Alpha-Typ.

Mit dem «City Of Lover Concert» hat Swift in Paris ihr bislang einziges Konzert in Europa zur Promotion für das neue Album gegeben. In einem Interview mit der französischen Tageszeitung «Le Parisien» erklärte sie, warum: Frankreich sei eine Priorität gewesen, denn sie habe seit acht Jahren dort kein Konzert mehr gegeben, sagte sie.

Es gebe so viele Länder und Städte, wo man sie hören wolle, so Swift in dem Interview. Jetzt habe sie sich vorgenommen, dorthin zu gehen, wo sie noch nicht war - oder noch nicht oft genug. Gerüchten zufolge könnte deshalb die deutsche Hauptstadt Berlin eine ihrer Stationen 2020 sein.

Der US-Superstar sammelt Rekorde: Sie hat fast 50 Millionen Alben verkauft und unzählige Preise erhalten, darunter zehn Grammys. Swift hat mehr als 110 Millionen Fans auf Instagram, mehr als 80 Millionen auf Twitter und über 70 Millionen auf Facebook.

Swift musste ihr Publikum in Paris nicht mehr erobern. Mitte August lancierte das Plattenlabel Mercury eine Art Gewinnspiel, bei dem es unter anderem auch darum ging, Songs des neuen Albums zu downloaden - als Gegenleistung gab es die Einladung. Etwa für Julia aus Spanien. Was sie an Taylor Swift so toll findet? Den Rhythmus der Songs, die Texte - vor allem seien ihre Lieder aufbauend, erklärte die junge Frau.

Interview auf «leparisien.fr»

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