Der neue Opel Astra Plug-in Hybrid – sportlich und doch erfreulich sparsam

SOL-User können den Opel Astra mit Plug-in Hybrid jetzt selbst testen. Wir waren mit dem neuen Opel schon unterwegs: Mit der Kraft der zwei Herzen gelingt ein recht niedriger Verbrauch, ohne dass der Fahrspaß leidet. 50 Kilometer schafft er sogar rein elektrisch - Testbericht mit Video:
Der neue Opel Astra Plug-in-Hybrid. Foto: Agentur MEC
Der neue Opel Astra Plug-in-Hybrid. Foto: Agentur MEC
Der neue Opel Astra Plug-in-Hybrid. Foto: Agentur MEC
Der neue Opel Astra Plug-in-Hybrid. Foto: Agentur MEC

Wenn ein Automobilhersteller ein Modell rund 30 Jahre im Programm hat, dann kann man schon von einem Evergreen sprechen. So auch beim Opel Astra, dessen neueste Version intern als Astra L bezeichnet wird. Wir konnten, dank der Presseabteilung des Rüsselsheimer Herstellers, die Top-Version mit dem Plug-in Hybrid-Antrieb genauer unter die Lupe nehmen.

Um es vorweg zu nehmen, das Modell gibt es in insgesamt sechs Farben und niemand muss die Farbe „Kultgelb“ nehmen, sie ist bestimmt nicht jedermanns Sache. Er kommt schon recht dynamisch daher und seine kantige Linienführung tut ihr Übriges.

Wie ist der Innenraum im Opel Astra gestaltet?

Seine schnittige Optik verdankt der aktuelle Astra der flachen Silhouette. Beim Einsteigen stellen wir erfreut fest: Wer nicht gerade über zwei Meter ist, hat auch richtig gut Platz. Den größten Unterschied zu den Vorgängermodellen macht der Innenraum. Analoge Instrumente gibt es nicht mehr, stattdessen setzt Opel, wie auch die Mitbewerber, auf zwei Bildschirme für Fahrerinformationen und Infotainment. Das sieht schon sehr gut aus.

Mit der Digitalisierung geht auch die Reduzierung der Bedienknöpfe im Cockpit einher. Viele Funktionen wurden in das Infotainment verlegt. Eine kurze Umgewöhnung ist zwar notwendig, allerdings bietet die digitale Steuerung so auch deutlich mehr Möglichkeiten und individuelle Einstellungen. Wie man es von seinem Handy kennt, arbeitet das Cockpit des neuen Opel mit „Apps“. Für Funktionen, die man schnell erreichen muss, gibt es weiterhin echte Knöpfe, zum Beispiel für die Lautstärkenregelung.

Wie reagiert das Fahrwerk des neuen Opel Astra?

Begeistert bei unserem Test hat uns das Fahrwerk im Astra Plug-in Hybrid. Es stammt aus dem Baukastensystem der Stellantis-Gruppe und ist im Opel Astra sehr ausgewogen abgestimmt, in einem guten Mix zwischen sportlich und komfortabel abgestimmt. Der Peugeot 308 und der Citroen DS 4 basieren ja auf gleicher Baugruppe, haben schon deutliche Unterschiede zu dem Rüsselsheimer. Hier trägt der Opel eine eigene Handschrift.

Wie gut ist der Sitzkomfort?

Lenkung und Bremsen passen super zum Fahrzeug und man hat nie das Gefühl, dass man an die Grenzen des Astra kommen würde. Zum sehr guten Gesamteindruck tragen natürlich auch die sehr guten AGR-Sitze im neuen Astra bei. Sie sind bequem, bieten einen hervorragenden Seitenhalt und sie schmeicheln dem Rücken mit einer Massagefunktion.

Wieviel verbraucht der Opel Astra in der Kombi Benziner plus Hybrid?

Nun zum Herzstück – zur neuen Antriebseinheit im neuen Opel Astra Plug-in Hybrid: Erfreulich ist der geringe Verbrauch. Dieser lag im gefahrenen Zeitraum bei 4,3 Liter auf hundert Kilometer, im Hybridmix versteht sich und bei täglichem Laden an der heimischen Steckdose. Was übrigens erstaunlich schnell vonstattengeht, bei Anschluss des Onboard-Laders an 380 Volt. Die 12,4‑kWh-Lithium-Ionen-Batterie befindet sich unterhalb der Fahrgastzelle. Positiv: Dadurch bleibt der gut nutzbare Platz im Innen- und Gepäckraum. Der niedrige Schwerpunkt sorgt für eine erfreuliche Fahrdynamik. Das hat uns im Test gefallen.

Als Verbrenner werkelt ein 1,6 Liter Turbo mit 150 PS unter der Haube, der sowohl den Astra vorantreibt, als auch die Batterie auflädt. Über das superschnelle 8-Gang-Automatikgetriebe wird die Kraft dann auf die Straße gebracht, im Getriebe sitzt übrigens auch der E-Antrieb. Die Gesamtsystemleistung beträgt 133 kW (180 PS), inklusive 81-kW-Elektromotor.

Wie viele Kilometer fährt der Opel Astra rein elektrisch?

Im reinen Elektro-Betrieb sind rund 50 Kilometer realistisch und mit der Funktion E-Safe lässt sich für Innenstädte immer genügend Kapazität vorhalten. Zu den sehr vielen positiven Eindrücken zählen selbstredend die exzellenten LED-Scheinwerfer und die Lichtautomatik. Das Auto bietet auch das sogenannte One Padel Driving:  Bei Loslassen des Gaspedals entsteht eine Bremswirkung, während gleichzeitig der Akku geladen wird. Opel nennt das System „i-Booster“. Wir haben festgestellt: Die Technologie macht nicht nur Spaß und spart Sprit und damit Geld – man ändert sofort auch das Fahrverhalten, weil Opel die Ladeleistungen sehr schön visualisiert. Opel gibt 160.000 Kilometer Garantie auf den Akku – oder 8 Jahre.

Wie lautet das Testergebnis zum Opel Astra Plug-in-Hybrid?

Unser Fazit: Insgesamt hat der neue Opel Astra sehr viele positive Eindrücke hinterlassen und wie schon erwähnt, Farben sind Geschmackssache! Zu haben ist die Plug-in Hybrid-Version des Astra ab einem Preis von 39.100 Euro und auch die Kombi-Version, bei Opel „Sports Tourer“ genannt, gibt es auch schon.

Der neue Opel Astra Plug-in-Hybrid. Foto: Agentur MEC

Pascal Hahnenberger (r.), Markenleiter OPEL bei den Autohaus Deckert Betrieben, freut sich über den Neuzugang. Foto: Agentur MEC

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„Schicker und moderner – der neue Astra ist ein echter Lifestyle-Hingucker. Er verkörpert deutsche Ingenieurskunst und ist ausgestattet mit klassenführenden Innovationen“, sagt Pascal Hahnenberger, Markenleitung OPEL bei den Autohaus Deckert. „Als erster kompakter elektrischer Plug-in-Hybrid von Opel wurde er am Stammsitz in Rüsselsheim designt und entwickelt“, sagt Hahnenberger. Der Opel Astra werde auch dort produziert. Er freut sich über Test-Fahrer: „Das geht problemlos in einem unserer Deckert-Betriebe.“

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Verbrauchs- und Emissionswerte:
Energieverbrauch Astra Plug-in-Hybrid (gewichtet, kombiniert): 1,1–1,1 l/100 km und 15,1–14,2 kWh Strom/100 km; rein elektrische Reichweite: 59–60 km; elektrische Reichweite, innerorts (EAER City): 70–74 km; CO2-Emission (gewichtet, kombiniert): 26–24 g/km