L113 zwischen Kirkel-Neuhäusel und Lautzkirchen Unfall, Gefahr durch Personen auf der Fahrbahn, langsam fahren, Fahrstreifen blockiert, gesperrt (17:45)

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Frau soll Bekannte auf Gleis gestoßen haben - Prozessbeginn Zweibrücken

Symbolfoto: Silas Stein/dpa-Bildfunk

Symbolfoto: Silas Stein/dpa-Bildfunk

Opfer konnte sich retten
Sie soll eine 19-Jährige vor einen einfahrenden Zug aufs Bahngleis gestoßen haben: Eine junge Frau steht seit Montag (12.08.2019)  wegen versuchten Totschlags vor dem Landgericht Zweibrücken. Das Opfer konnte sich aus dem Gleisbett retten. Der Tat soll der Anklage zufolge ein längerer und heftiger Streit zwischen den beiden gleichaltrigen Frauen vorausgegangen sein, wie das Landgericht Zweibrücken mitteilte. Die Ermittler gehen davon aus, dass beide Frauen kompromittierende und herabwürdigende Handy-Nachrichten an den jeweiligen Partner der anderen geschickt hatten.

Bekannte angegriffen und auf Gleise gestoßen?
Der Freund der Angeklagten soll dann sein Handy für ihre Nachrichten gesperrt haben. Der Deutschen wird vorgeworfen, daraufhin ihre Bekannte auf dem Zweibrücker Bahnhof angegriffen und auf die Gleise gestoßen zu haben - obwohl sie von dem einfahrenden Zug gewusst haben soll. Die 19-Jährige konnte sich laut Anklage zunächst auf den Bahnsteig retten, wurde dann aber geschlagen, getreten und erneut auf die Gleise gestoßen. Mithilfe einer Passantin soll sie sich endgültig aus dem Gleisbett befreit haben. Die Anklage geht davon aus, dass die jungen Frauen zur Tatzeit alkoholisiert waren. Das Gericht hat insgesamt fünf Prozesstage geplant.

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