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Nach „Netto“-Eröffnung in Zweibrücken: Schließung des „Cap“-Marktes droht

Steht der CAP-Markt in Zweibrücken vor dem Aus. Foto: Wikimedia Commons/Immanuel Giel/CC3.0-Lizenz

Steht der CAP-Markt in Zweibrücken vor dem Aus. Foto: Wikimedia Commons/Immanuel Giel/CC3.0-Lizenz

Für die einen war die Eröffnung des Discounters Netto am Zweibrücker Busbahnhof ein Segen. Für die anderen wiederum ein Fluch - so etwa im Falle des Cap-Marktes, der in direkter Konkurrenz mit der bekannten Supermarkt-Kette steht. Marco Dobrani (Vorstand der Heinrich-Kimmle-Stiftung, die den Markt betreibt) bezeichnet die Situation ein „Worst-Case-Szenario“. Darüber berichtet der „Pfälzische Merkur“ (PM).

Dobrani sagte der Zeitung, der Umsatz sei um etwa 18 Prozent zurückgegangen, jeder fünfte Kunde bleibe somit aus. Konkret bedeutet das: Eine Lösung muss her. Sonst droht die Schließung des Marktes, an dem 16 Arbeitsplätze hängen - und ein gemeinnütziger Auftrag, so „PM“.

Erste Konsequenzen zog die Leitung der Cap-Filiale bereits. Die Stellen des Personals ohne Handicap wurden unter anderem „um anderthalb Stellen reduziert“, sagte Vorstand Dobrani. Darüber hinaus habe man einer Mitarbeiterin „betriebsbedingt kündigen müssen“. Doch alleine die Reduzierung der Personalkosten genüge laut des Medienberichts nicht. Kunden - und somit Umsätze - müssten her.

Eine Idee: Den Lieferservice ausbauen. Dieser mache „15 Prozent des Gesamtumsatzes aus“. Bis dahin werde „mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln“ gekämpft, um die Schließung zu verhindern.

Verwendete Quellen:
• Pfälzischer Merkur

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