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Vier verletzte Personen und 36.000 Euro Sachschaden nach Unfall in Zweibrücken

Symbolfoto: BeckerBredel.

Symbolfoto: BeckerBredel.

Nach Angaben der Polizei Zweibrücken kam es es folgendermaßen zu dem Unfall: Ein 56-jähriger SUV-Fahrer war (bei ausgeschalteter Lichtsignalanlage) auf der Kaiserstraße in Fahrtrichtung der Lützelstraße unterwegs. Zur gleichen Zeit näherte sich ein 32-jähriger Opel-Fahrer der Kreuzung zur Kaiserstraße. Er wiederum befuhr zuvor die Ritterstraße in Fahrtrichtung der Luitpoldstraße.

Für den 32-Jährigen zeigte die Ampel gelbes Blinklicht an. Aufgrund einer Fehlinterpretation dieses Signals war der Opel-Fahrer der Meinung, die Ampel würde in Kürze auf rotes Licht umspringen. Deshalb wollte er noch schnell die Kaiserstraße überqueren.

Das Ergebnis: Er fuhr ungebremst in die Seite des SUV. Der 56 Jahre alter Fahrer und seine Ehefrau erlitten ein Schleudertraumata sowie Prellungen - und mussten ins Krankenhaus transportiert werden. Der Unfallverursacher wurde ebenso leicht verletzt (Brustkorbprellung durch den Sicherheitsgurt).

Großes Glück hatte laut der Polizei ein 11-jähriger Junge, der am Ampelmast auf seinem Fahrrad saß und auf eine Möglichkeit wartete, die Kaiserstraße zu überqueren. Durch einen Sprung von seinem Rad konnte er einen Zusammenstoß mit dem SUV des 57-Jährigen vermeiden, der gegen die Ampelanlage geschleudert wurde. Der Junge trug „nur“ eine Schürfwunde am Schienbein davon.

Die Sachschäden: SUV Renault: etwa 30.000 Euro, Opel-Astra Station Wagon: rund 5.000 Euro, Fahrrad: circa 50 Euro, Lichtsignalanlage: etwa 1.000 Euro. Beide Autos waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

Verwendete Quellen:
• Bericht der Polizei Zweibrücken, 05.08.2019

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