Ansturm am Nürburgring: Was Autofans für Karfreitag wissen müssen

Jährlich treffen sich Auto-Fans anlässlich des "Carfriday" (statt Karfreitag) am Nürburgring. Obwohl kein Event am Ring stattfindet, kommen erfahrungsgemäß Tausende. Für den Ansturm wird folgendes vorbereitet:
Tausende Autofans treffen sich am Karfreitag am Nürburgring. Foto: Nürburgring/Artur Gruber
Tausende Autofans treffen sich am Karfreitag am Nürburgring. Foto: Nürburgring/Artur Gruber

Deutschlandweit treffen sich an Karfreitag Automobil-Enthusiasten an den unterschiedlichsten Plätzen, um zusammen ihre Leidenschaft zu Autos zu teilen – so auch am Nürburgring. Die Verantwortlichen rechnen auch am kommenden Freitag (29. März 2024) anlässlich des „Carfriday“ mit sehr großem Andrang.

Kein Event vor Ort – trotzdem kommen Tausende

Obwohl am Nürburgring an Karfreitag keine Veranstaltung stattfindet, kommen Tausende. „Die Faszination der weltweit bekannten Rennstrecke hat sie an diesem Tag auch für die Tuner zum beliebten Ausflugsziel gemacht“, erklären die Verantwortlichen des Nürburgring den Ansturm. Allerdings kommt es bei diesen Treffen laut Polizei häufig zu negativen Begleiterscheinungen durch Raser, illegale Tuner und Poser – beispielsweise Lärmbelästigung oder illegale Autorennen.

Nürburgring bereit sich auf Ansturm vor

Am Nürburgring wird auch dieses Jahr wieder mit einem großen Andrang gerechnet, wenn tausende Besucher:innen sich rund um die Strecke versammeln. In Hinsicht des großen Andrangs steht daher für den Nürburgring, das Ordnungsamt und die Polizei auf dem Programm: Die vielen Besucherinnen und Besucher entsprechend zu steuern, aufzuklären und etwaige Verstößen zu ahnden. Für diesen Tag hat die Nürburgring Betreibergesellschaft daher ein Aufgebot von über 150 Ordnern, Sicherheitskräften und Mitarbeitern der Verkehrswacht engagiert. Sie sollen die Maßnahmen und die Besuchersteuerung des Ordnungsamtes und der Polizei unterstützen. Ein zentraler Aspekt der engen Zusammenarbeit sei der Schutz von Region und Natur vor übermäßigem Lärm und Müllaufkommen.

Ein breites Aufgebot an Ordnern und zusätzlichem Sicherheitspersonal wird zudem das Grill- und Campingverbot kontrollieren.

Verkehrsverstöße werden konsequent geahndet

Im Fokus der Polizei stehen mögliche Verkehrsverstöße – hierbei werde insbesondere auf die Verkehrssicherheit und die Vorschriftsmäßigkeit der Fahrzeuge sowie das Verhalten der Fahrer geachtet. Die klare Botschaft der Ordnungshüter: Wer sich „daneben“ benimmt, muss mit Konsequenzen rechnen. Dies können ganztägige Platzverweise, Fahrzeugsicherstellungen oder im Einzelfall auch die Beschlagnahmung des Führerscheins sein. Verkehrswidriges Parken außerhalb ausgewiesener Flächen führt in letzter Konsequenz zum kostenpflichtigen Abschleppen der Fahrzeuge.

Verkehr entlasten: B412 wird geöffnet

Um den Verkehr und die angrenzen Ortschaften möglichst zu entlasten, wird die B412 für den Durchgangsverkehr geöffnet. Je nach Auslastung in den Bereichen Brünnchen und Pflanzgarten kann es hier jedoch auch temporär zu einer Sperrung und Umleitung des Verkehrs kommen. Darüber hinaus werden verschiedene Verkehrskreisel so eingerichtet, dass nur ein gerader Durchgangsverkehr möglich ist.

Weiter teilen die Verantwortlichen mit, dass insgesamt mit einem hohen Verkehrsaufkommen im Bereich der Hauptzufahrtsstraßen zum Nürburgring, in der Stadt Adenau und in den umliegenden Ortschaften zu rechnen ist.

Diese Parkplätze gibt es entlang der Nordschleife und Grand-Prix-Strecke

Der Nürburgring stellt rund um die Strecke umfangreiche Parkmöglichkeiten zur Verfügung, um Staubildungen bestmöglich zu verringern. Geöffnet sind in Nähe zur Grand-Prix-Strecke nahezu alle Parkplätze der A-Zone sowie bei Bedarf weitere Parkplätze in der B-Zone. An der Nordschleife öffnen neben den bekanntesten Parkplätzen Brünnchen und Pflanzgarten auch weitere Flächen im Schwalbenschwanz, im Bereich Wehrseifen sowie wenn alle Parkflächen in Adenau ausgelastet sind, weitere Plätze im Adenauer Forst. Die geöffneten Parkplätze im Überblick gibt es hier.

Verwendete Quellen:
– eigener Bericht
– Mitteilung Nürburgring