16-Jähriger liefert sich filmreife Verfolgungsjagd mit Saar-Polizei

Mit halsbrecherischer Fahrweise ist ein 16-jähriger Rollerfahrer in Riegelsberg vor der Polizei geflüchtet. Trotzdem gelang es den Einsatzkräften, den Jugendlichen zu stellen. Die Fahrt hat für ihn nun weitreichende Konsequenzen.
Der Rollerfahrer flüchtete vor der Polizei; dennoch gelang es Einsatzkräften, den Jugendlichen ausfindig zu machen. Foto: Pixabay
Der Rollerfahrer flüchtete vor der Polizei; dennoch gelang es Einsatzkräften, den Jugendlichen ausfindig zu machen. Foto: Pixabay

Polizei verfolgt Rollerfahrer

Am Samstagabend (10. Oktober 2021) ist eine Streife der Polizei in Riegelsberg auf einen Rollerfahrer aufmerksam geworden, weil dieser viel zu schnell unterwegs gewesen sei, teilten Einsatzkräfte am gestrigen Sonntag mit.

Die Aufforderung der Beamt:innen, anzuhalten, um eine Kontrolle durchzuführen, habe der 16-Jährige ignoriert. Stattdessen habe er Gas gegeben und sei teils mit über 70 Stundenkilometern vor dem Streifenwagen geflüchtet. Zeitweise habe er sogar das Licht ausgeschaltet, um von den Einsatzkräften nicht mehr gesehen zu werden.

Verkehrsteilnehmer:innen gefährdet

Während seines Fluchtmanövers sei er an einer Kreuzung ungebremst über eine rote Ampel gefahren. Zwei Verkehrsteilnehmer:innen mussten daraufhin eine Vollbremsung hinlegen, um den Zusammenstoß mit dem Roller zu verhindern, wie die Polizei weiter berichtete. Der Jugendliche sei davon unbeirrt weiter in Richtung Walpershofen gefahren, wo ein Autofahrer ebenfalls scharf abbremsen musste, um einen Zusammenprall zu vermeiden.

Einsatzkräfte stellen 16-Jährigen

Schließlich habe der der 16-Jährige seinen Roller auf Wege gelenkt, die mit dem Auto nicht befahrbar seien und die Polizei hätte den Flüchtigen aus den Augen verloren. Anhand des Kennzeichens konnten die Einsatzkräfte den Rollerfahrer aber ausfindig machen. Sie stellten den Roller des Jugendlichen sicher. Der 16-Jährige wurde unter anderem wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Straßenverkehrsgefährdung angezeigt.

Verwendete Quellen:
– Deutsche Presse-Agentur