Mann mit Messer bedroht Mitbewohner in Saarbrücken – SEK rückt an

In Saarbrücken-Scheidt ist es am gestrigen Sonntag zu einer "Bedrohungslage" gekommen, so die Polizei. Dafür verantwortlich: ein 34-jähriger Randalierer mit einem Messer. Diese Informationen zum Einsatz veröffentlichte die Inspektion Saarbrücken-Stadt:
Auch das SEK rückte in Scheidt an. Foto: BeckerBredel
Auch das SEK rückte in Scheidt an. Foto: BeckerBredel

Mann mit Messer bedroht Mitbewohner in Saarbrücken

Am gestrigen Sonntag (10. April 2022), gegen 17.00 Uhr, ist die Polizei Saarbrücken nach eigenen Angaben über eine randalierende Person (34) in der Kaiserstraße in Scheidt in Kenntnis gesetzt worden. Aussagen von Zeug:innen zufolge habe zu dem Zeitpunkt jener Bewohner eines „Mehrfamilienhauses randaliert und andere Mitbewohner des Anwesens bedroht“, teilten die Einsatzkräfte mit. „Weiter wurde bekannt, dass der Störer mit einem Küchenmesser bewaffnet und im Hausflur einen Zeugen mit dem Tod bedroht habe“.

Tatverdächtiger in „psychischen Ausnahmezustand“

Wie ebenso aus der Mitteilung der Beamt:innen hervorgeht, schien sich der Tatverdächtige „in einem psychischen Ausnahmezustand zu befinden“. Aufgrund der Gefahrenlage rückten auch „starke Kräfte“ an, darunter das SEK. Im Zuge der polizeilichen Maßnahmen öffnete der 34-Jährige selbstständig die Wohnungstür, hieß es weiter. In der Wohnung konnte er „gesichert“ werden. Verletzungen erlitt der Mann laut Mitteilung dabei nicht.

Abschließend teilte die Inspektion Saarbrücken-Stadt mit: „Aufgrund seines Gesamtzustandes musste er einem psychiatrischen Krankenhaus zugeführt werden. Der Tatverdächtige ist der Polizei bereits aus der Vergangenheit bekannt.“

Verwendete Quellen:
– Mitteilung der Polizeiinspektion Saarbrücken-Stadt, 10.04.2022