Neue Details zu Schützen von Klarenthal: Er schoss im Haus auf Polizei

Der Schütze von Saarbrücken-Klarenthal hat Polizisten in sein Haus gelassen und dort auf sie geschossen. Dieses neue Detail wurde jetzt bekannt. Dem 67-Jährigen sollten seine Waffen weggenommen werden.
Die Polizei absolvierte einen stundenlangen Einsatz. Foto: BeckerBredel
Die Polizei absolvierte einen stundenlangen Einsatz. Foto: BeckerBredel

Im Fall der Schüsse von Saarbrücken-Klarenthal sind neue Details ans Licht gekommen. Michael E. schoss in seinem Haus auf die Polizei.

Zunächst Kontrolle im Auto

Wie der „SR“ erfahren hat, sei der 67-Jährige zunächst mit seinem Auto in der Saaruferstraße gestoppt worden. Hier habe sich der Rechtsanwalt kooperativ gezeigt und der Polizei einen Revolver übergeben. Um den Beamten seine anderen Waffen auszuhändigen, sei er dann mit ihnen zu seinem Haus nach Klarenthal gefahren.

Mann zieht in Wohnung Waffe

Hier habe er plötzlich eine Waffe genommen und auf die Polizisten geschossen. Die Pistole könnte er aus einer Schublade gezogen haben. Ein Beamter wurde an der Schulter getroffen. Laut Polizei gehe es ihm „den Umständen entsprechend gut“, so der „SR“.

Täter begeht wohl Suizid

Der 67-Jährige verschanzte sich anschließend in seinem Haus, schoss von dort aus auch auf die Absperrung und Fahrzeuge der Polizei. Im Verlauf des Tages erschoss der Mann offenbar zunächst seinen Hund und anschließend sich selbst.

Mann hatte Waffenarsenal

Die Behörden wollten bei dem ehemaligen Jäger laut "SR" 20 Gewehre und sieben Pistolen beschlagnahmen. Sie hatte ihm zuvor die Waffenbesitzkarte "sofort vollziehbar" entzogen.

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk
- eigene Berichte