Polizistenmord-Prozess geht weiter: Das soll am Freitag vor Gericht passieren

Am Freitag wird der Prozess um die Polizistenmorde von Kusel fortgesetzt. Darum geht es:
Bei Kusel waren zwei Polizeikräfte erschossen worden. Archivfoto: Sebastian Gollnow/dpa-Bildfunk
Bei Kusel waren zwei Polizeikräfte erschossen worden. Archivfoto: Sebastian Gollnow/dpa-Bildfunk

Der Mordprozess um die tödlichen Schüsse auf zwei Polizist:innen Ende Januar bei Kusel in der Pfalz wird an diesem Freitag (09.00 Uhr) vor dem Landgericht Kaiserslautern fortgesetzt.

Das steht am Freitag an

Als Zeuge soll unter anderem ein Sachverständiger des Landeskriminalamts (LKA) Stuttgart zu Schuss- und Knallgeräuschen vom Tatort vernommen werden. Zudem soll es am 16. Verhandlungstag um Beweisanträge der Verteidigung gehen – etwa zur Frage von möglichen DNA- oder Schmauchspuren an der Kleidung des Hauptangeklagten.

Mann soll Polizisten erschossen haben

Hauptangeklagter in dem seit Ende Juni laufenden Prozess ist ein 39 Jahre alter Mann. Er soll eine Polizistin und ihren Kollegen bei einer nächtlichen Verkehrskontrolle auf einer Kreisstraße erschossen haben. Die Anklage geht davon aus, dass der Mann Jagdwilderei vertuschen wollte. Der Fall sorgte bundesweit für Entsetzen.

Nebenangeklagter ist ein 33 Jahre alter Mann. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm versuchte Strafvereitelung vor – er habe beim Verwischen der Spuren geholfen. Die beiden Männer waren kurz nach der Tat im nahe gelegenen Saarland festgenommen worden. Alle bisherigen SOL.DE-Artikel zu den Polizistenmorden hier.

Verwendete Quellen:
– Deutsche Presse-Agentur