Corona-Software „Sormas“ bis März in Gesundheitsämtern im Saarland

Bis Ende März soll die Corona-Software „Sormas“ flächendeckend in den Gesundheitsämtern im Saarland eingeführt werden. Die Ämter sollen damit Kontakte von Corona-Infizierten effizienter identifizieren und nachverfolgen können.

Corona-Software „Sormas“ bis März

Die Staatskanzlei Saar hat am Freitagabend (12. Februar 2021) mitgeteilt: Bis Ende März soll die Corona-Software „Sormas“ flächendeckend in den Gesundheitsämtern hierzulande eingeführt werden. Das würden sich Land und Landkreise in einer gemeinsamen Kraftanstrengung vornehmen.

Deutschlandweite Einführung

Bund und Länder hatten die deutschlandweite Einführung der neuen Software in allen Gesundheitsämtern bis Ende Februar beschlossen. In Deutschland nutzten mit Stand 7. Februar 151 der 376 Gesundheitsämter „Sormas“. Nach Angaben der „Wirtschaftswoche“ Anfang Februar nutzte in Hamburg, Sachsen und im Saarland kein einziges Amt das System, das den Behörden den Austausch untereinander im Kampf gegen die Pandemie erleichtern soll.

„Sormas“ in Afrika bewährt

„Sormas“ (Surveillance, Outbreak Response Management and Analysis System) hat sich bei der digitalisierten Krankheitsüberwachung und dem Ausbruchmanagement in Afrika bewährt. Die Gesundheitsämter sollen damit Kontakte von Corona-Infizierten effizienter identifizieren und nachverfolgen können.

Statement von Tobias Hans

Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) sagte laut Mitteilung, gerade vor dem Hintergrund der Mutationen sei es wichtig, die Kontakte noch schneller und lückenloser nachzuverfolgen, und auch die Entstehung von Infektionen besser aufzuklären. „Die Menschen erwarten zu Recht, dass wir gemeinsam alle Möglichkeiten ausschöpfen, um die Pandemie in den Griff zu bekommen.“

Verwendete Quellen:
– Deutsche Presse-Agentur